Was bei der GeForce 9800GTX mit einer Ankündigung, erhöhten Taktraten sowie einer Änderung des Namens zu 9800GTX+ geschah, scheint bei der 9600GT still und heimlich zu passieren. Die Rede ist von einem DIE-Shrink der GPU auf 55-nm-Strukturbreite. Erkennbar ist die geschrumpfte GPU nur anhand des Aufdrucks G94-300-B1 anstatt G94-300-A1 und geringfügig kleineren Abmessungen.

Für die Kunden ist es von Außen unmöglich festzustellen, welche der beiden GPUs die Grafikkarte besitzt. Nur durch eine Demontage des Kühlers oder durch GPU-Z lässt sich das Stepping des Grafikchips feststellen. Da die Taktraten von 650MHz/1625MHz/900MHz (GPU/Shader/RAM) seitens NVIDIA nicht verändert wurden, bleibt mehr Spielraum für die Hersteller von werksübertakteten Grafikkarten sowie übertaktungswillige Kunden. Bei der Preisgestaltung dürfte sich nichts ändern und so sollte die Karte weiterhin ab 80 Euro über die Ladentheke wandern.