Während man noch immer gespannt auf den ersten GeForce-Ableger der Fermi-Architektur wartet, hat sich auf der NVIDIA-Homepage heimlich still und leise ein GeForce-300-Modell eingefunden. Doch wie kam es dazu? Schon in der Vergangenheit labelten die Kalifornier Teile ihres Sortiments einfach um. So wurde aus der GeForce 8800 GT die 9800 GT und aus der 9800 GTX+ die GeForce GTS 250 - technisch gesehen waren die Karten allerdings gleich.

NVIDIA - Erste GeForce-300-Karte gesichtet

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Hinter der "neuen" G300 verbirgt sich eine G210 mit neuem Namen.
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Jetzt scheint ein weiteres Modell der Umbenennung zum Opfer gefallen zu sein. Die Rede ist dabei von der NVIDIA GeForce G210, welche erst vor wenigen Wochen das Licht der Welt erblickte. Wie die GeForce G210 kommt auch die neue GeForce GT310 mit insgesamt 16 Shadereinheiten daher und kann auf einen 512 MB großen DDR2-Speicher, der zudem über ein 64 Bit breites Speicherinterface angebunden ist, zurückgreifen. Weiterhin liegen die Taktraten mit 589/1402/500 MHz auf gleichem Niveau.

Ansonsten wird auch der neue GeForce-300-Ableger bereits im 40-nm-Fertigungsverfahren gefertigt und bietet Unterstützung für DirectX 10.1. Auf dem Slotblech warten neben einem D-Sub-Anschluss auch DVI und HDMI auf ihre Verwendung. Um den kleinen 3D-Beschleuniger auf Temperatur halten zu können, kommt ein kleiner Kühlkörper samt Lüfter zum Einsatz.

Wann und vor allem zu welchen Preis NVIDIA offiziell die Karte vorstellen wird, ist noch nicht bekannt.