Große Erwartungen wurden in die NVIDIA-Pressekonferenz gestellt. Jen-Hsun Huang, Gründer und CEO von NVIDIA höchstpersönlich wollte der versammelten Presse einige Neuigkeiten präsentieren. In seinen Augen zukünftig besonders wichtig wird die Darstellung von Web-Inhalten auf Geräten, die sich zwischen einem vollwertigen PC oder Notebook und dem iPhone bewegen. Also spielt auch hier das Thema Tablet-PC eine entscheidende Rolle. Allerdings will NVIDIA nicht nur eine Grafiklösung für die neuen Geräte liefern, sondern gleich die komplette Plattform zur Verfügung stellen. Zu diesem Zweck präsentierte man die neue Tegra-2-Plattform. Diese besteht aus acht eigenständigen Prozessoren und basiert auf der Dual-Core Cortex -A9 CPU. Im Vergleich zur ersten Tegra-Generation spricht NVIDIA von einer 10fach höheren Performance. Dabei soll der Verbrauch aber weiter gesenkt worden sein. Mit einer Leistungsaufnahme von 500 Milliwatt sollen so auch Laufzeiten von 16 Stunden erreicht werden.

NVIDIA - Die CES-Pressekonferenz: Tegra 2, Fermi und Spiele im Auto

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Doch nicht nur die Standard-Anwendungen, also Internet, Multimedia-Wiedergabe und einige Office-Anwendungen sollen mit den neuen Geräten möglich sein, gerade bei den mobilen Spielen sieht NVIDIA einen großen Markt. Apple hat dies mit dem App-Store vorgemacht, mit der Sony PSP und dem Nintendo DSi versuchen sich auch alteingesessene Hersteller daran. Epic Games, bekannt für die Unreal-Reihe, präsentierte eine sehr flüssige Version eines Games auf Basis der Unreal-Engine auf einem Tegra-2-Tablet.

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Doch Tegra soll nicht nur in mobilen Endgeräten zum Einsatz kommen, auch hier spielt das Automobil wieder eine entscheidende Rolle. Audi wird einer der ersten Hersteller sein, der sein Car-Entertainment-System auf Tegra-2-Basis einführen wird.

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Nur kurz angesprochen wurde das Thema Fermi bzw. GF100. Jen-Hsun Huang verkündete, dass sich die Chips bereits in der Volume-Produktion befinden und somit mit einem baldigen Launch gerechnet werden kann. Ebenfalls kurz vorgestellt wurden eine Technologie namens 3D Vision Surround. Dabei waren drei Monitore zu sehen, die James Cameron's Avatar in 3D darstellten. Es kann also davon ausgegangen werden, dass NIVIDIA eine ähnliche Lösung wie AMD mit Eyefinity in petto hat. Bisher konnten wir noch keine GF100-Grafikkarte auf der Messe finden, wir werden aber versuchen genaueres über GF100 und 3D Vision Surround in Erfahrung zu bringen.

NVIDIA - Fotos von der CES-Pressekonferenz

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