Mit dem Ultrabook möchte Intel das Notebook-Segment um eine neue Geräteklasse bereichern. Entsprechende Notebooks sollen besonders leicht, dünner als 20 mm und stylisch sein. Parallel möchte Intel mit ihnen blitzschnelles Booten und regelmäßigen Netzkontakt auch im ausgeschalteten Zustand realisieren. Intel selbst sieht die neue Klasse geradezu als Revolution an (wir berichteten).

Notebooks - Ultrabooks doch auf der Erfolgsspur?

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Ein sogenanntes Ultrabook
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Nicht nur die ersten Reaktionen der Analysten und der IT-Presse waren allerdings eher verhalten, vorerst  sprangen auch erst wenige Firmen (v.a. ASUS) auf den Ultrabook-Zug auf. Einer Meldung des Branchendienstes Digitimes zufolge hat sich das mittlerweile geändert.

Demzufolge bereitet mittlerweile eine ganze Reihe namhafter Notebook-Hersteller eigene Ultrabooks vor. Im zweiten Halbjahr 2011 sollen entsprechende Produkte nicht nur von ASUS, sondern auch von Acer, Dell, HP und Lenovo auf den Markt kommen. ASUS hat allerdings einen Entwicklungsvorsprung, die Ultrabooks dieses Unternehmens dürften also zuerst verfügbar werden.

ASUS soll bei seinen Zulieferern Komponenten für 100.000 Ultrabooks im Monat geordert haben. Dell und Acer planen die Massenproduktionen der neuen Geräte angeblich für September, Versorgungsengpässe könnten aber für Verzögerungen sorgen. Die von Foxconn produzierten HP-Ultrabooks werden hingegen für Ende 2011/Anfang 2012 erwartet.

Mit dieser breiten Herstellerunterstützung könnte sich die neue Geräteklasse doch schneller durchsetzen, als ursprünglich erwartet - auch wenn sie wenig Innovation bietet, sondern eher vorhandene Designs und Technologien zusammenführt.