Laut des Nachrichtendienstes Reuters gab Sony bekannt, insgesamt 438.000 Notebooks der Sony-Vaio-Reihe zurückrufen zu müssen. Darunter sind die Modelle VGN-TZ100, VGN-TZ200, VGN-TZ300 sowie das Subnotebook VGN-TZ2000 mit 11,1-Zoll-Display. Dafür verantwortlich sind vor allem technische Probleme, die zu Überhitzung oder auch Kurzschlüssen führen können.

Durch eine sich lösende Schraube beim Display oder durch falsch verlegte Kabel können die Defekte hervorgerufen werden. Der Hersteller warnt sogar vor leichten Verbrennungen. Wie hoch der Schaden für Sony ausfallen wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Vor allem in den USA kann die teils sehr strenge Produkthaftungsrechtsprechung zu ernsthaften finanziellen Konsequenzen führen.


Aktuell muss nicht nur Sony einen Teil seiner Produkte zurückrufen, auch MSI fühlt sich gezwungen, nach einem mehrtägigen Testlauf der Systeme, seine Netbookreihe MSI-Wind zurückzuholen. Offenbar handelt es sich hierbei aber nicht um eine technische Schwierigkeit, sondern um private oder urheberrechtlich geschützte Daten, die fälschlicherweise aufgespielt wurden. Dies berichtet zumindest Heise Online.

Die Dateien lassen sich in versteckten Verzeichnissen wiederfinden, sind aber teilweise nicht lesbar. Mit diversen Tools und Handgriffen soll sich ein Teil der Familienfotos und Filme wiederherstellen lassen. Dies möchte MSI natürlich unterbinden und startet deshalb eine sofortige Rückrufaktion. Vermutlich könnte ein falsches Software-Image der Festplatte der Auslöser gewesen sein. Wie viel Speicherplatz der Käufer dadurch verliert, steht derzeit noch im Dunkeln. Besitzer der entsprechenden Produkte sollte sich umgehend an den Support von Sony bzw. MSI wenden.