Nachdem nun in knapp 2 Wochen die ersten Ultrabooks auf den Markt kommen sollen, warnte Acer davor, dass die angestrebte Preisgrenze von 1000 US-Dollar (etwa 730 Euro) für die Ultrabooks nicht zu schaffen seien. Der Grund dafür wären die zu hohen Preise von Intel CPUs.

Ein Ultrabook von Acer

Bereits Mitte August hatten einige große Hersteller auf eine Preissenkung der von Intel vorgesehen Prozessoren plädiert. Laut Acer sollen die CPU und das Betriebssystem den größten Posten bei der Endabrechnung ausmachen. Selbst die verwendeten Displays und SSDs sollen deutlich preiswerter sein.

Acer gab ebenfalls bekannt das durch die hohen Kosten für die CPU der gewünschte Marktanteil der Ultrabooks von 40 % am Laptopmarkt immer unwahrscheinlicher werde. Derzeit lägen die Ultrabooks bereits 30 % über den durchschnittlichen  Preisen für Consumer-Notebooks. Die gefragtesten Modelle bewegten sich zwischen 600 und 830 US-Dollar.

Der Präsident von Compal Electronics, Ray Chen wies darauf hin, dass Hauptkonkurrent Apple in dem Bereich weiterhin gute Gewinne mache. Sollten die Verkaufszahlen sich schlecht entwicklen, müsse die Wintel-Allianz etwas unternehmen, bevor die involvierten Partner den Anschluss verlören.

Die einzige möglich die Preise zu senken sind derzeit billigere und damit leistungsärmere CPU zu verwenden, dies würde das System aber auch weniger attraktiv machen. Anderseits ist man bei den Marken schon jetzt um seine Margen besorgt und kürzt die Anteile für die Auftragsfertiger um 50%, da man an den Kosten für die Komponenten mangels Masse nicht sparen könne. Es bleibt abzuwarten ob Intel auf die Forderung eingeht oder die Ultrabooks teurer als eigentlich von allen Seiten erwünscht bleiben. Bisher habe Intel auf die Forderungen noch nicht reagiert.