Mit den Ultrabooks brachte der Chip-Gigant Intel flache Notebooks, die vor allem durch eine hochwertige Verarbeitung und ihr Design überzeugen sollen. Die Idee von flachen, hochwertig verarbeiteten Notebooks ist allerdings nicht neu. So vertreibt das US-Unternehmen Apple bereit seit einigen Jahren Laptops der "MacBook Air"-Reihe, welche mit ähnlichen Eigenschaften auftrumpfen.

Notebooks - AMD plant Konkurrenz zu Intels Ultrabooks

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Neusten Meldungen zufolge soll es dabei künftig nicht nur bei einem Machtkampf zwischen Intel und Apple bleiben. So plane auch das US-Unternehmen AMD bereits hochwertige Design-Notebooks, welche statt auf Intel-Prozessoren auf die hauseigene Fusion-Lineup-CPU setzen sollen, wie ein AMD-Vertreter gegenüber der Tageszeitung "The Australian" berichtet.

Mittlerweile habe das Unternehmen bereits einige Gespräche mit Herstellern geführt, welche AMDs Plattform in dünne Notebooks integrieren sollen. Ein großer Vorteil von AMDs neuer Plattform sei vor allem die Kosten-Ersparnis. So rechne man im Hause des US-Chip-Herstellers AMD damit, dass man die eigenen Notebooks weitaus günstiger als die Konkurrenz anbieten könne.

Die Kosten stellen bei Intels Ultrabooks und Apples MacBook Air immer noch einen der größten Kritikpunkte dar: Mit rund 1000 Euro sind die flachen Begleiter vielen Kunden schlicht noch zu teuer. Ein weiterer Unterschied zum Konkurrenten Intel soll die Freiheit der Hersteller betreffen. So legt Intel den Herstellern von Ultrabooks klare Richtlinien auf, welche für ein Roll-Out des Produkts erfüllt sein müssen. AMD möchte den Produzenten stattdessen freien Lauf lassen und keine solchen Richtlinien auferlegen.

Aufgrund von fortgeschrittenen Verhandlungen mit einem Hersteller, könnte ein erstes AMD-Ultrathin-Notebook bereits im Januar 2012 den Markt erreichen.