Wie der Blog von Computerworld berichtet, ist der ARM-Prozessor bereits 2009 bereit, ein vollständiges Netbook anzutreiben. Demzufolge wäre es möglich, bereits im nächsten Jahr ein Netbook von Apple zu sehen. Basierend auf ARMs Cortex-Chip, könnte dieses den etablierten Netbooks Konkurrenz machen. So wäre zum einen mit dem iPhone OS ein erstes Betriebssystem auf UNIX-Basis bereits lauffähig. Weiterhin hätte man den Vorteil, dass es viele Lizenznehmer für die Chips gäbe und man auf dem eigenen Campus Entwickler von P.A. SEMI hat, die an neuen Prozessoren arbeiten sollen.

Bislang gibt es auch noch keinerlei Konkurrenz zu Intels Atom, weder AMD noch VIA haben ein Produkt am Markt, das gleichwertig ist. Der ARM-Prozessor könnte hier das Geschäft beleben, da dieser von vielen Firmen unterstützt wird. TI, Marvell, Qualcomm, Samsung und NVIDIA arbeiten an einer Plattform, während es für den Atom lediglich Intel-Plattformen gibt. Die Konkurrenz könnte sowohl die Leistung steigern bzw. die Stromaufnahme und den Preis der Plattformen senken.

Weitere Vorteile sind die Lauffähigkeit von Windows Mobile und CE, sowie die Größe des System on a Chip, kurz SoC. Dieses ist nämlich nur rund ein Zehntel so groß, wie die Atom-Plattform. Ebenso ist der Stromverbrauch um ein Zwanzigstel geringer als bei Intels Chips, und das bei ähnlicher Leistung. Mitte 2009 erscheinen erste ARM-Netbooks mit Googles Android. Wie und ob sich der Netbook Markt durch die neue Konkurrenz verändert, wird sich zeigen.