Wie der Chiphersteller AMD heute meldet, fallen die Zahlen im dritten Quartal wohl weniger gut aus als erhofft. So rechnet das Unternehmen bis zum Ende des dritten Quartals nur noch mit einem Umsatzplus von vier bis sechs Prozent und nicht mehr, wie prognostiziert mit zehn Prozent.

Das Verhältnis zwischen Umsatz und Gewinn wird voraussichtlich zwischen 44 und 45 Prozent liegen und somit liegt dieser Wert ebenfalls unter den anvisierten 47 Prozent. Die endgültigen Zahlen für das dritte Quartal sollen aber erst gegen Ende Oktober folgen.

Der Grund für die gesenkte Prognose liegt laut AMD an einem Produktionsproblem. So soll am Standort Dresden der Auftragsfertiger Globalfoundries Probleme bei der Chipherstellung haben und deswegen konnten in den vergangenen Monaten weniger Chips hergestellt werden als erhofft. Dies ist vor allem auf die Verkleinerung der Strukturbreite von 45- auf 32-Nanometern zurückzuführen.

In Dresden werden hauptsächlich "Llano"-Prozessoren hergestellt und anscheinend ist die Ausbeute von funktionierenden APUs kleiner als AMD geplant hatte. Wir hatten bereits vor einigen Wochen berichtet, dass es eventuell Probleme mit der Yield-Rate bei den Llano-APUs gibt aber AMD wollte dieses Gerücht bisher nicht kommentieren.