Mit Baboom will Mega- und Megaupload-Gründer Kim Dotcom die Musikbranche aufmischen und in Konkurrenz mit Spotify und Co. treten. Wie er gegenüber Torrentfreak erklärte, habe er bereits mehrere Millionen Dollar gesammelt, um das neue Projekt zu finanzieren.

Zudem verfüge er über zahlreiche Kontakte in die Musikbranche und Baboom werde von einem Unternehmen betrieben, das nur ihm selbst gehöre. Dabei verspricht er für die Künstler nie gekannte Freiheit, Transparenz und Kontrolle.

Gerade im Hinblick auf die Konkurrenz sicherlich eine Sache, die bei den Musikern Gehör finden könnte, sollte das denn entsprechend umgesetzt werden. Häufig werden Spotify und Co. kritisiert, dass die Künstler hier nicht genügend Einnahmen generieren können.

Baboom wird kostenfrei zur Verfügung stehen und sich mit Werbung finanzieren. Geplant ist wohl auch eine kostenpflichtige Version, die dann ohne Werbemittel auskommt.

Ob das Ganze noch so funktionieren soll wie ursprünglich angekündigt, nämlich über Adware Megakey, bleibt abzuwarten. Erst vor wenigen Tagen gab Dotcom seinen Posten bei Mega ab, um sich auf Baboom und seine politische Karriere zu konzentrieren. In Neuseeland will er eine eigene Partei gründen.