Die Mozilla Foundation hat heute eine neue Beta-Version des Web-Browsers Firefox 14 veröffentlicht. Das Hauptaugenmerk der kommenden Version liegt auf neuen sicherheitsrelevanten Funktionen wie der SLL-verschlüsselten Suche über Google. Diese soll verhindern, dass Websites Informationen über Suchanfragen des Nutzers erhalten.

Eine weitere signifikante Änderung in Firefox 14 zeichnet sich bei den sogenannten „Favourite Icons" (kurz: „Favicons") ab. Die kleinen Symbole, welche in früheren Versionen links neben dem eigentlichen Link in der Adresszeile angezeigt wurden, werden im kommenden Firefox nicht mehr aufzufinden sein. So hat sich Mozilla dazu entschlossen, die Icons künftig zu entfernen.

Grund dafür ist, dass in der Vergangenheit mehrere Betrüger das Symbol für SSL-verschlüsselte Websites als Favicon nutzten, sodass User glaubten, sie befänden sich auf einer geschützten Website. Stattdessen blendet Firefox nun Icons ein, welche den tatsächlichen Sicherheitsstatus der Seite anzeigen: Surfen Nutzer unverschlüsselt, zeichnet sich ein kleiner Globus in der Adresszeile ab. Ein grünes Schloss deutet darauf hin, dass die angeklickte Website über eine SSL-Verschlüsselung verfügt. Färbt sich dieses Schloss zudem grün, liegt eine Site mit EV-Zertifikat vor.

Eine weitere Neuerung stellt auch die „Click to Play"-Funktion dar. So können Nutzer künftig selbst entscheiden, ob Plugins wie der Flashplayer automatisch oder per Klick auf einen Play-Button aktiviert werden. Diese Vorkehrung soll die von Plugins ausgehende Gefahr weiter reduzieren.