Das Team von Firefox versucht seinen Nutzern immer mehr Arbeit abzunehmen. Zukünftig soll es möglich sein, ein Firefox-Update durchzuführen, ohne dass dazu jedes einzelne Update bestätigt werden muss. Es wird möglich sein, Firefox aktuell zu halten, indem man nur einmal eine einzelne Windows-Sicherheitsabfrage bestätigt.

Diese Neuerung hatte Firefox bereits im Oktober vergangenen Jahres angekündigt. Der Dienst ist angedacht, um möglichst eigenständig zu arbeiten und nicht mehr viel mit dem Nutzer zu interferieren. Der Browser soll erst dann eine Meldung abgeben, wenn Firefox seit mehr als 24 Stunden nicht mehr neu gestartet wurde.

Nach Angaben von Firefox starten 99 Prozent der Nutzer ihren Computer ohnehin mindestens einmal täglich neu. Auch sollen Erweiterungen generell als kompatibel angesehen werden, wenn nicht alle explizit als kompatibel markiert sind. Firefox begründet das damit, dass die meisten Erweiterungen ohnehin auf den neueren Versionen funktionieren.

Weiterhin plant Mozilla, seine Produkte Thunderbird, Seamonkey und Songbird zukünftig über einen solchen Dienst zu aktualisieren. Zur Nutzung dieses Dienstes soll aber niemand gezwungen werden, womit es für jeden möglich ist, die automatischen Updates abzuschalten und damit wie bisher updaten zu können.