Wie Mozilla in diesen Tagen bekanntgab, wird die Roadmap des Firefox-Browsers umgeschrieben. So soll die bislang geplante Version 3.7 des Browsers, die zahlreiche Verbesserungen enthalten sollte, komplett gestrichen.

Man hat das Konzept überdacht und hält es für nicht mehr zeitgemäß, lediglich ein bis zwei Mal im Jahr neue Funktionen einzuführen. Stattdessen sollen praktische Funktionen nun ihren Weg in eine neue Browser-Version schneller finden, indem man neue Entwicklungen auch in Sicherheitsupdates zulässt.

Die ersten Funktionen aus der ehemaligen Version 3.7 sollen schon im Februar oder März kommen - eine Auslagerung von Flash- und QuickTime-Plugins soll dort eingeführt werden. Stürzt also ein PlugIn ab, bleibt der Browser weiter nutzungsfähig. Der nächste große Versionssprung nach 3.6 soll dann Ende 2010 bzw. Anfang 2011 geschehen.