Der beliebte Browser Firefox bekommt ein neues Design, das derzeit unter dem Codenamen Australis läuft. Auch der Code selbst wird ordentlich überarbeitet, wodurch es nicht mehr möglich sein wird, die neue Oberfläche über about:config zu deaktivieren, wie Mozilla nun bestätigte.

Das Ziel mit dem neuen Browser sei es, diesem einen einheitlichen Look über alle Plattformen hinweg zu verpassen. Eine erste Version soll laut Senior Software Engineer Jared Wein bereits in Kürze über Mozilla-Central verfügbar sein. Die finale Version soll voraussichtlich mit Firefox 28 am 4. März 2014 kommen.

Parallel befindet sich noch ein Branch in Entwicklung, der ohne Australis daherkommt und auf den Namen Holly hört. Sollte Australis also noch etwas mehr Zeit benötigen, lässt sich im Grunde dennoch ein Browser mit neuen Funktionen im gewohnten Veröffentlichungszyklus herausbringen.

Als Grund für die Verzögerungen gibt Mozilla etwa die Performance an, vor allem auf Windows XP und Mac OS X. Ursprünglich sollte das neue Design schon mit Firefox 24 Einzug halten, wurde aber immer wieder verschoben.

Wer Australis nicht nutzen möchte, muss zu gegebener Zeit wohl oder übel automatische Updates seines Firefox deaktivieren, auf Firefox ESR ausweichen, einen anderen Browser nutzen oder auf entsprechende Erweiterungen hoffen.