Microsofts Betriebssystemfamilie Windows gilt schon seit langem als Standard auf den heimischen und auch auf den meisten Firmen-PCs. Doch seit einiger Zeit schwindet der Marktanteil des einst so erfolgreichen Systems. Das zumindest haben die Forscher von "Net Applications" herausgefunden.

In einer Studie hat man Linux, Windows und MacOS X beobachtet und ist zu dem Schluss gekommen, dass die Windows-Familie einen weiteren Rückgang zu verkraften hat. So soll Windows zwar mit 88,1 Prozent natürlich immer noch das stärkste System auf dem Markt sein, doch haben die Redmonder 0,28 Prozent im Vergleich zum Vormonat Februar verloren haben. Ein Grund für diesen Verlust sieht das Marktforschungsinstitut in Windows Vista.

Dort stieg die Nutzerzahl nämlich lediglich um 0,63 Prozent, während sie bei Windows XP um 0,82 Prozent zurückgingen. Viele Nutzer, die noch Windows XP auf ihren Rechnern haben, überlegen sich beim Umstieg auf ein neues Betriebssystem, ob sie nicht zu alternativen Systemen wie MacOS X oder Linux greifen. So konnte MacOS X auf einen Marktanteil von 9,8 Prozent und Linux auf einen Anteil von 0,9 Prozent anwachsen. Windows 7 ist mit einem Anteil von 0,21 Prozent auf den Seiten, die "Net Applications" überwacht, ebenfalls vertreten. Da man aber lediglich von den Ergebnissen auf den Internetseiten ausgeht, sind die Werte mit Vorsicht zu genießen.