Laut dem US-amerikanischen Magazin The Verge plant Microsoft, seinen Windows Live Messenger gegen Skype auszutauschen. Eine offizielle Stellungnahme wird in Kürze erwartet.

Der schon seit Windows 95 und Windows NT 4.0 benutzbare Windows Live Messenger (MSN) könnte in Kürze bereits eingestellt werden. Angeblich arbeiten die Verantwortlichen daran, den ehemals beliebten Kurznachrichtendienst einzustellen und stattdessen Skype in den Vordergrund zu rücken.

Über den Live Messenger ließen sich schon vor Jahren Kurznachrichten und Dateien austauschen. Auch über das Internet telefonieren war damit möglich. Das Unternehmen Microsoft habe bereits die ersten Schritte eingeleitet. So laufen bereits 80 Prozent der gesendeten Kurznachrichten über das Backend des Windows Live Messengers.

Eine Stellungnahme seitens Microsoft könnte in kurzer Zeit bereits folgen, die Einstellung des ehemals beliebten Messengers wird in den kommenden Monaten erwartet.
Skype wurde im Mai 2011 für 8,5 Milliarden US-Dollar aufgekauft.

Der Windows Live Messenger hat seit einigen Jahren Probleme mit den Nutzerzahlen. Gründe für die sinkenden Nutzerzahlen könnten das dauerhafte Nutzen eines Smartphones, Internet-Telefondienste und Social Networks sein.