Microsoft veröffentlichte einen Transparenzbericht zu Behördenanfragen, wonach weltweit im ersten Halbjahr 37.196 zu 66.359 Accounts gestellt wurden. Betroffen waren dabei Dienste wie Hotmail, Outlook, Skydrive und Skype.

Wie viele Geheimdienst-Anfragen und die damit verbundenen Daten-Herausgaben es im Rahmen der "nationalen Sicherheit" gab, bleibt unklar.

Microsoft gab die Nutzerdaten in 77 Prozent der Fälle heraus, darunter Name, Alter, E-Mail sowie IP-Adresse. Inhalte zu E-Mails und Informationen der gespeicherten Fotos gab Microsoft bei 2,2 Prozent der Fälle heraus. Bei 2,2 Prozent verweigerte Microsoft die Herausgabe, da diese nicht legitim gewesen sei.

5185 Anfragen zu 9670 Nutzern kamen im ersten Halbjahr aus Deutschland - bei 4318 gab Microsoft die Daten heraus - also über 83 Prozent. Bei 15,9 Prozent konnte man keine Daten finden und nur 0,8 Prozent wurden direkt abgelehnt.

Weiter gibt Microsoft an, dass 4404 der Anfragen aus Großbritannien, 4379 aus Frankreich und 7014 aus den USA stammen.

Nicht in der Statistik enthalten sind Anfragen von Geheimdiensten, die im Rahmen der "nationalen Sicherheit" gestellt wurden.

Im gesamten letzten Jahr gab es übrigens 75.378 Anfragen zu 137.424 Accounts.