Lange wussten Außenstehende nicht, welche Hardware Microsoft bei der Innovation des Surface-Tisches eingesetzt hat. Der Konzern gab immer nur Informationen über die Multi-Touch-Fähigkeiten Preis, um somit das Interesse der Kunden zu wecken. Für rund 12.500 US-Dollar verkaufen die Redmonder einen Tisch, der von einem 2,13 Ghz schnellen Core 2 Duo, 2 GB RAM und einer ATI Radeon X1650 angetrieben wird.

Schaut man sich jedoch die Auflösung an, wird klar, wieso die Hardware nicht übermäßig schnell sein muss. Lediglich 1024 x 768 Pixel werden auf der 30-Zoll-Acrylplatte, die von einem DLP-Projektor bestrahlt wird, angezeigt. Grund für die niedrige Auflösung ist laut Microsoft jedoch, dass die Infrarot-Touch-Technik und die Optik keine höheren Auflösungen zuverlässig ansteuern kann - man arbeite daran.

Weitere Features, die heutzutage bereits zum Standard gehören, sind Gigabit-Ethernet, WLAN, Bluetooth 2.0 und eine Soundkarte. Durch die Bluetooth-Schnittstelle lassen sich neben der Touch-Oberfläche auch Maus und Tastatur anschließen. Für das 108 x 69 x 54 Zentimeter große und bis zu 90 Kilogramm schwere Gesamtsystem wird ein Verbrauch von 650 Watt angegeben.