Microsoft möchte Kinect nun auch für Windows veröffentlichen, nachdem der für die Xbox 360 entwickelte Sensor bereits im Laufe des letzten Jahres mit einem offiziellen Entwicklerkit für PCs ausgestattet wurde. Allerdings soll die offizielle PC-Version etwa 100 Dollar teurer verkauft werden - was die Gamer-Gemeinschaft ziemlich in Unruhe versetzt. Microsoft rechtfertigt diesen, durchaus sehr deutlichen, Preisunterschied jetzt offiziell.

Microsoft - Rechtfertigung für hohen Verkaufspreis von Kinect für Windows

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Der Kinect-Sensor für Windows wird deutlich teurer, bietet aber offenbar keinen Vorteil gegenüber dem für die Xbox 360 in Kombination mit dem offizieleln Windows-Entwicklerkit.
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Auf der CES stellte Microsoft offiziell den Kinect-Sensor für Windows vor und sieht, im Gegensatz zu vielen anderen, gar kein Problem damit, dass das Gerät etwa 100 Dollar mehr kosten soll - als die Version für die Xbox 360. In einem Interview mit Gamespot erklärt Jose Pinero, Senior Director of Marketing und PR, den Grund.

Man geht bei Microsoft nämlich nicht davon aus, dass der Kinect-Sensor im PC-Bereich wirklich für Spiele interessant wird. Im Gegenteil: Im Fokus liegen eher Firmen ohne großes Interesse an Spielen. In dem neuen Paket sind auch neue Werkzeuge für den PC enthalten. Der Preis ist also so hoch, weil man mit der neuen Software eine personalisierte und an die eigenen Bedürfnisse angepasste Variante von Kinect erstellen kann.

Es ist allerdings nicht klar, was nun der Unterschied zwischen dem neuen Softwarepaket und dem letztes Jahr veröffentlichen Windows-Entwicklerpaket ist, welches im Übrigen kostenlos heruntergeladen werden kann. Will man sich also eine Menge Geld sparen, kauft man Kinect für die Xbox 360 und lädt das offizielle Windows-Entwicklerpaket kostenlos herunter.