Erwartungsgemäß kündigte Steve Ballmer unter dem Motto "„One Microsoft“" vor wenigen Tagen deutliche Veränderungen bei Microsoft an.

Im Vordergrund sollen künftig Geräte und Dienstleistungen stehen, womit der schon vor einigen Monaten angekündigte Kurs nun noch deutlicher eingeschlagen wird. In der Mitteilung heißt es, dass es sich um eine „weitreichende Umstrukturierung“ handeln wird, die Microsoft „schneller, effizienter und leistungsfähiger“ machen soll. „Dieses Unternehmen hatte immer eine große Vision - Menschen dabei zu helfen, ihr volles Potential zu erkennen“, so Ballmer.

Windows 8 und Surface seien dabei die ersten Schritte gewesen, gleichmäßige Produktzyklen und einheitliche Benutzeroberflächen für PCs, Tablets, Smartphones und die Xbox ebenso. Dies soll nun auf weitere Hardware erweitert werden, konkrete Ankündigungen stehen aber nach wie vor aus; lediglich von einer ganzen „Familie von Geräten“ ist die Rede. Zudem soll die Art und Weise, mit der man bislang mit Kunden, Entwicklern und Partnern umgegangen ist, neu definieren, hier ist von einem neuen, „integrierten Ansatz“ die Rede.

Der wichtigste Teil ist dabei die Neuordnung des Konzerns. Künftig wird es hier die vier Entwicklungsbereiche OS, Apps, Cloud und Geräte geben, hinzu kommen acht weitere Gruppen (Dynamics, Advanced Strategy and Research Group, Marketing Group, COO, Business Development end Evangelism Group, Finance Group, Legal Group, HR Group).

Die wichtigsten personellen Veränderungen betreffen Julie Larson-Green und Tony Bates: Larson-Green wechselt von der Windows-Leitung an die Spitze der Devices and Studios Engineering Group, Bates verlässt die Skype-Gruppe und übernimmt die Verantwortung der Business Development and Evangelism Group; zudem steigt Terry Myerson von Windows Phone zur Führung der Operating Systems Engineering Group auf.