Ein TV-Werbespot kündigt das Microsoft Surface für den 26. Oktober an. Ab heute nimmt Microsoft erste Vorbestellungen entgegen und somit klärt der Softwareriese, der nun auch zum großen Hardware-Hersteller werden möchte, auch die wichtigsten beiden Fragen, die zum Surface noch offen standen - den Preis (zumindest der RT-Variante) und die Verfügbarkeit. Laut dem Wall Street Journal will Microsoft in diesem Quartal 3 bis 5 Millionen Surface-Tablets produzieren lassen.

Microsoft - Microsoft nennt Preise und Verfügbarkeit des Surface Tablets

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Das Surface getaufte Tablet unterscheidet sich aber nicht nur durch den Einsatz der verschiedenen Windows-Versionen, sondern auch in der Hardware. Während beim Surface mit Windows RT ein Tegra-3-Chip mit ARM-Architektur eingesetzt wird, arbeitet im Surface mit Windows 8 einer Intel Ivy-Bridge Core i5 CPU. Um diese zu kühlen setzt Microsoft auf eine passive Kühlung.

Durch den unterschiedlich großen Akku, angepasst an den Verbrauch der verbauten Komponenten, unterscheiden sich die beiden Surface-Modelle auch in Dicke und Gewicht. Das Surface mit Windows RT soll offenbar über ein Display mit einer Auflösung von 1366x768 Pixel verfügen, während das größere Modell ein FullHD-Display mit 1920x1080 Pixel einsetzen soll.

Auch bei den Anschlüssen sind Unterschiede auszumachen. Am wichtigsten dürfte der Mini-DisplayPort und USB 3.0 beim Surface Tablet mit Windows 8 sein. Während die Windows-RT-Version nur in Kapazitäten von 32 und 64 GB verfügbar sein soll, kann die Windows-8-Version auf 64 oder 128 GB zurückgreifen.

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Besonderen Wert will Microsoft auf die Verarbeitung und die Materialien gelegt haben. So soll das Gehäuse aus Magnesium bestehen, Microsoft tauft es "VaporMG Case" und das Display wird von Gorilla-Glas geschützt. Aus dem Rückteil des Tablets klappt eine Lasche heraus, die das Tablet in einem Winkel von 22 ° aufstellen. Das Werbevideo geht auf eben diesen Stand sowie die flachen Cover, die auch als Schutzhülle dienen, ein, lässt allerdings das eigentliche Tablet fast völlig außen vor.

Die beiden angesprochenen Tastatur-Cover nennt Microsoft Touch Cover und Type Cover. Beide verfügen über eine Tastatur und Maustasten beim Trackpad und sollen in unterschiedlichen Farben verfügbar sein. Gehalten werden sie über Magnete, wie auch das SmartCover beim Apple iPad. Der maßgebliche Unterschied ist bei der Dicke der beiden Cover zu suchen. Das Touch Cover ist gerade einmal 3 mm dick, das Type Cover 5,5 mm.

Der Nutzer hat also die Wahl zwischen einer touch-ähnliches Bedienung der Tastatur oder einer mehr den Notebook-Tastaturen angelehnten. Bei der Vorstellung des Surface durfte die anwesenden Journalisten noch nicht Hand an die beiden Cover legen, obwohl diese offensichtlich mit die wichtigsten Features am Surface sind. Dies dürfte sich nun bald ändern, sollte Microsoft am 26. tatsächlich damit beginnen, das Surface in großen Stückzahlen auszuliefern.

Die Preise für die Windows RT-Variante fallen doch etwas höher aus, als mancher es sich im Vorfeld erhofft hatte. Für 499 Dollar wird man die 32 GB-Variante kaufen können - aber noch ohne Touch Cover. Das Bundle aus 32 GB-Surface RT und Touch Cover schlägt mit 599 Dollar zu Buche. Die 64 GB-Variante wird inklusive Touch Cover sogar 699 Dollar kosten.