Mit PCI Express 3.0 steht bereits die dritte Version des Erweiterungsstandards an. Gegenüber der noch aktuellen Version 2.0 erhöht sich die Datenrate deutlich - zumindest in der Theorie verdoppelt sie sich nahezu. In der Praxis dürfte der Unterschied allerdings noch länger nur in wenigen Fällen eine Rolle spielen.

In einem Video illustriert ASUS ein Szenario, bei dem das der Fall sein soll. Dafür greift das Unternehmen auf ein eigenes P8Z68/GEN3-Mainboard zurück. Dieses Mainboard bietet in Verbindung mit einem (erst 2012 verfügbaren) Ivy Bridge-Prozessor PCI-Express-3.0-Unterstützung.

Auf dem Mainboard kommt eine Tochter-Platine zum Einsatz, die per Jumper zwischen PCIe 2.0- und 3.0-Betrieb wechselt. Als Prozessor dient ein unbenanntes Modell mit integriertem PCIe 3.0-Controller.

Der ASUS-Mitarbeiter testet dann die Leserate eines OCZ RevoDrive X2 (SSD mit PCIe-Interface). Während die Transferrate lesend mit PCIe 3.0 bei knapp 550 MB/s liegt, werden mit PCIe 2.0 nur noch 400 MB/s erreicht.

ASUS möchte mit diesem Video belegen, dass PCI Express 3.0 einen deutlichen Performance-Sprung bringen kann. Es bleibt aber abzuwarten, in was für Fällen der neue Standard wirklich einen Vorteil bringen wird.

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