"Nichts Neues aus Syfy-Hausen, aber allemal besser als „Sharknado“ und Konsorten." - Rajko Burchardt

Als handels- beziehungsweise fernsehübliche Filmproduktion des US-Networks Syfy ist „Lavalantula – Angriff der Feuerspinnen“ selbstredend darum bemüht, eine weitere hauseigene „So bad it’s good“-Marke zu kreieren. Ganz auf ihre absichtlich blödsinnige Prämisse zugeschnitten, wurde sie via Cross-Promotion schon in „Sharknado 3“ angekündigt, dessen Hauptdarsteller Ian Ziering hier wiederum einen Gastauftritt absolviert. Und natürlich auch hat der erzwungene Billig-Charme des Films mit tatsächlichem Trash wieder einmal überhaupt nichts zu tun.

Andererseits merkt man dem von Mike Mendez („Big Ass Spider!“) inszenierten Krabbelspektakel zumindest vereinzelt eine gewisse Liebe zum Material an. „Lavalantula“ (Lava plus Tarantula) ist nicht ganz so bemüht selbstironisch wie andere Abschreibungsprojekte von Syfy oder The Asylum, die großzügig aus ehemaligen „Police Academy“-Stars rekrutierte Besetzung macht sogar durchaus Spaß. Kein guter und auch kein guter nicht-guter Film, aber eben ein halbwegs erträglicher. Die Fortsetzung ist, eh klar, schon beschlossene Sache.

Hier geht es weiter: "Sharknado 3: Oh Hell No! - Filmkritik: Haie im Weltall, genug gesagt...".

Bilderstrecke starten
(54 Bilder)