Diesen Monat liefert der japanische Telekommunikationsgigant Softbank gemeinsam mit Tochterunternehmen Aldebaran die ersten 1000 Exemplare von Pepper aus. Pepper ist ein Emotional Robot und soll emotional mit den Menschen interagieren. Mehr aber auch nicht, was Softbank sogar in den Dokumenten festhält.

Kurioses - Softbank weist explizit auf das Verbot hin, den Roboter Pepper sexuell zu missbrauchen

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Pepper dient ausschließlich der geistigen Unterhaltung
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Mit Pepper hat der japanische Telekom- und Medienkonzern Softbank wohl einen Nerv getroffen. Innerhalb von nur einer Minute waren die ersten 1000 Exemplare des Emotional Robots zum Stückpreis von je knapp 1500 Euro ausverkauft - ein günstiger Preis für einen Roboter seiner Klasse. Allerdings muss man monatlich weitere 180 Euro für Cloud-Dienste und Garantieleistungen aufbringen. Der von Aldebaran, einer französischen Robotikfirma und Tochter der Softbank-Gruppe entwickelte Roboter soll dabei nicht als Haushaltsroboter dienen. Vielmehr handelt es sich dabei um einen Gefährten, mit dem man kommunizieren und interagieren kann. Pepper wird mit einem Tablet ausgeliefert, auf dem er Emotionen und weitere Inhalte wie Nachrichten darstellt.

Softbank hat klargestellt, dass man mit Pepper keineswegs versuche, einen Menschen zu ersetzen. Dennoch biete Pepper die Möglichkeit, eine emotionale Bindung aufzubauen. Aber wirklich nur eine emotionale. Was im Westen kaum in den Dokumenten genannt werden müsste, darauf wird in Japan in den Allgemeinen Bedingungen explizit hingewiesen, wie ein Twitter-Nutzer offenbarte:

Unter Punkt 4 steht geschrieben, was als Verstoß gegen die Vereinbarung angesehen wird: "Sexuelle Handlungen oder unangemessenes Verhalten oder [der Missbrauch] zur Kontaktaufnahme mit fremden Personen des anderen Geschlechts."

Mit anderen Worten: Pepper ist weder ein Sexspielzeug noch der eigene Wau Wau, um als Vorwand zum Flirten missbraucht zu werden.

Das folgende Video demonstriert, wofür Pepper tatsächlich gedacht ist:

Ein weiteres Video