In Japan kam bei einer Hochzeit erstmals weltweit ein Roboter zum Einsatz, der ein Ehepaar traute. Der I-Fairy genannte Roboter ist 1,50 Meter groß und erteilte den Anwesenden Anweisungen, wie etwa, dass sie sich nun die Ringe geben können. Das Modell stammt von der Firma Kokoro und kostet umgerechnet etwa 54.500 Euro.

Kurioses - Japanisches Ehepaar lässt sich von Roboter trauen

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Sollte ein Roboter die Scheidung durchführen, gilt sie als terminiert.
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Insgesamt drei sind bereits im Einsatz, außer Japan auch in den USA und in Singapur. Ganz ohne menschliche Hilfe funktioniert das Ganze dann allerdings doch nicht. Der Roboter muss von Menschenhand gesteuert werden, wobei derjenige hinter einem schwarzen Vorhang sitzt. Das Ehepaar ist äußert technikaffin, denn die die 36-jährige Braut Satoko Inoue arbeitet bei dem Hersteller Kokoro und der Bräutigam Tomohiro Shibata ist Professor für Robotertechnik.

Wie die Braut erklärte, hätten die Japaner schon immer ein ausgeprägtes Bewusstsein dazu, dass Roboter ihre Freunde sind. Bemängelt wird an dem Roboter bisher seine Intelligenz, die trotz manueller Steuerung zu wünschen übrig lässt. Übrigens ist diese Art von Trauung in Japan längst nicht die schrägste Art. Es gab etwa einen Japaner, der seinen Nintendo DS heiratete.

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