Stellt euch vor: Ihr arbeitet als Software Engineer bei Google, verdient im sechstelligen Bereich und wohnt in einem Lastwagen. Bitte, was? Genau das ist der Fall bei Brandon S..

Kurioses - Google-Mitarbeiter lebt im Lastwagen, um Miete zu sparen

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Brandon S.' trautes Heim
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Im Schnitt verdient ein Software Engineer bei Google um die 120.000 Dollar im Jahr. Da möchte man doch meinen, dass man bei einem solchen Gehalt keine Probleme haben sollte, eine bezahlbare Wohnung im Silicon Valley zu finden. Nicht so Brandon S.. Der junge Software Engineer bei Google wohnte zuvor in einer 2-Zimmer-Wohnung in einer WG mit vier Personen. De facto teilte er sich also ein Zimmer mit jemanden und musste dennoch monatlich 2000 Dollar für die Miete berappen. Und das war noch die günstigste Option. Während manch einer nicht einmal 2000 Dollar im Monat verdient, war dieser hohe Betrag selbst für den Software Engineer bei Google zu hoch. Also machte er sich auf die Suche nach einer günstigeren Alternative.

Gut, dass er bei Google angestellt ist. Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern alle erdenklichen Annehmlichkeiten des täglichen Lebens - Mann und auch Frau soll schließlich gern zur Arbeit gehen und möglichst viele, viele Stunden auf der Arbeit verbringen. Lästige Dinge wie Duschen, Sport, Mahlzeiten, Kindergarten, Wäsche, ja sogar Videospiele und Drinks, das gibt es alles frei Haus und vor Ort. Theoretisch muss niemand mehr nach Hause gehen. Außer zum Schlafen. Doch während sich alle anderen in ihre eigenen vier Wände zurückziehen, öffnet Brandon S. den Frachtraum seines Lastwagens und ist dann, nun ja, zu Hause. Ein Bett, eine Kommode, Kleiderhaken und neuerdings ein Abstellbereich für sein Fahrrad, das ist alles, was er braucht. Für den Rest ist sein Arbeitgeber da. Ihr habt richtig gelesen, Brandon S. wohnt in einem Lastwagen. Den hat er sich für 10.000 Dollar gekauft, die er wiederum seinem Einstellungsbonus bei Google entnahm. Somit zahlt er praktisch nur 121 Dollar im Monat für die Versicherung. Sein kleines Zuhause hat er direkt auf dem Parkplatz des Firmgengeländes abgestellt. Interessanterweise ist die Google Security damit einverstanden. Ziemlich kulant.

In seinem Blog stellte Brandon S. auch noch einmal klar, dass er kein Hobo und auch kein Barbar sei, der in den Wald scheißt. Auch seine Finanzen wolle er offenlegen, denn kritische Stimmen meinen, da könnte doch was nicht stimmen, wenn er so viel verdient. Ein Drogensüchtiger sei er jedoch nicht, wie er versichert. Alle Fragen werde er demnächst in einer separaten Q&A beantworten.

Und bis dahin verzieht er sich weiterhin jeden Abend zum Schlafen zwischen seine eigenen vier Reifen.