Was machen Apple-Kunden, wenn sie stundenlang bei Minusgraden vor einem Apple-Store auf den Verkauf des iPhone 4S warten? Das, was vermutlich jeder andere Kunde macht, der in der Kälte warten muss: Sie machen ihrem Ärger Luft.

Kurioses - Aufgebrachte Kunden bewerfen Apple Store in Bejing mit Eiern

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Leider noch nicht in Beijing - was aufgebrachte Massen, die nachts bei -20 °C vor dem Stor warteten, eskalieren ließ.
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In Beijing geschah dies auf eher schmierige Art und Weise. Nachdem Hunderte wartende Kunden bei Minus 20 Grad stundenlang vergeblich vor den Glasfassaden des größten Apple-Stores in China standen, ließen sie ihrem Unmut an eben jenen freien Lauf. Mit Eiern bewarfen sie die Glasfassaden, prügelten sich und lieferten sich Kämpfe mit der schon bald angerückten Polizei.

Ausgelöst wurden diese Unruhen dadurch, dass den Kunden, die immerhin die ganze Nacht vor dem Store verbracht hatten, freundlich aber bestimmt mitgeteilt wurde, dass heute der Verkauf des neuen iPhone 4S nicht beginnen wird. Zeugenberichten zufolge brach ziemliches Chaos aus.

„Gegen fünf Uhr morgens brachen die Massen auf dem Platz durch und die Linie, [in der sie vorher gestanden hatten] verschwand völlig. Jeder kämpfte und viele Leute wurden verletzt. Dann begann die Polizei auf die Leute einzuschlagen. Sie haben sich alle einfach nur geprügelt.“

Was nun aus der aufgebrachten Masse geworden ist, ist nicht näher bekannt. Ebenso wenig, wann denn nun der genaue Verkaufstermin für das iPhone 4S in China festgelegt ist. Vermutlich sollte man aber die nächste Gruppe von Kunden, die zum Apple Store pilgert zuvor auf Eier oder andere biologische Wurfgeschosse durchsuchen.