Da AMD bekanntlich die SoCs der Next-Gen-Konsolen von Sony und Microsoft entwickelt, wurde im Voraus bereits fleißig spekuliert, wie viel dabei tatsächlich an Umsatz bzw. Gewinn für den Chipdesigner aus Sunnyvale herausspringt.

Nun gab ein Ex-AMD Mitarbeiter, der mittlerweile bei Nvidia arbeitet, bekannt, dass die Partnerschaft von AMD und Microsoft einen Umsatz von über drei Milliarden US-Dollar bringen soll. Dies sollte dem deutlich angeschlagenen Chipdesigner wohl wieder auf die Beine helfen.

Noch nicht ist bekannt, wie viel Umsatz der Deal mit Sony bringen wird. Jedoch sollte dieser etwas höher ausfallen, da die Playstation 4 mit einem stärkeren Chip ausgestattet ist. Auf jeden Fall sollten sich beide Deals in den Quartalszahlen des vierten Quartals bei AMD bemerkbar machen.

Der Deal besteht außerdem nicht nur allein aus den Absatzzahlen der APUs für die Xbox One, sondern auch aus der Hardware des extra von Microsoft angelegten Rechenzentrums. In diesem Rechenzentrum sollen Berechnungen ausgelagert werden. Sogenanntes Cloud-Gaming. Microsoft beteuert aber, dass nur Berechnungen ausgelagert werden, die nicht in Echtzeit stattfinden.