eJay hat zwar nichts mit Videospielen zu tun, dürfte aber vor allem den älteren PC-Usern bekannt sein, die in den Neunzigern Musik auf ihrem Rechner machten. eJay erreichte einen gewissen Kultstatus, da den Programmen genügend Samples beilagen, um eigene Songs ohne großartige musikalische Kentnisse erstellen zu können.

Kickstarter - eJay kehrt via iPhone und Android zurück

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuKickstarter
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 8/91/9
Wer kennt die eJay-Klassiker aus den Neunzigern noch?
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Die Samples ließen sich via Drag&Drop einfach in eine Spur ziehen und kombinieren. 2009 wurde schließlich das Ende von eJay verkündet, seit 2010 werden nur noch diverse eJay-Produkte mit dem Zusatz Reloaded vertrieben.

Nun ist eJay wieder zurück und startete via Kickstarter eine Kampange, mit der man genügend Geld sammeln möchte, um das Programm eJay Pure zu finanzieren. Das erscheint diesmal jedoch nicht für den PC, sondern für iOS- und Android-Geräte. Für dieses Vorhaben arbeiten eJay-Schöpfer Helmut Schmitz und Bernhard Throll mit dem Studio Wired Productions zusammen.

Auch hier soll wieder ein einfaches Interface mitsamt Drag&Drop-Schnittstelle zum Einsatz kommen. Man verspricht, dass so "spektakuläre Melodien und Tracks entstehen können, deren Qualität mit kommerziellen Produktionen vergleichbar ist".

Neben dem bekannten Spektrum an Stilrichtungen, nämlich Dance, Hip Hop und Techno, will man außerdem Soundpacks zu Indie und Rock anbieten.

"eJay war 1996 die erste Software, mit der am PC Mainstream-Musik geschaffen werden konnte, die mit Produktionen großer Studios vergleichbar war", sagt Leo Zullo, Geschäftsführer Wired Productions. "Mit eJay begannen zahlreiche Karrieren in der Musikbranche. Viele DJs, die heute noch aktiv sind, sind mit der Software groß geworden. Wir sind begeistert von der Idee, nun jedem die Chance zu geben, eigene Meisterwerke zu schaffen."

150.000 Pfund will man über Kickstarter einnehmen, die Entwicklung selbst koste aber das Doppelte. Die Hälfte will Wired Productions beisteuern.

Mehr zu dem Projekt erfahrt ihr unter dem Quellenlink.