Update: Inzwischen meldete sich Emma Heming, die Ehefrau von Bruce Willis, über ihren Twitter-Account und meinte, dass der Bericht der britischen Tageszeitung Daily Mail nicht der Wahrheit entspreche. Wie viel aber davon genau wahr ist, verriet sie nicht.

Ursprüngliche Meldung: Schauspieler Bruce Willis hört gerne Musik und sammelt diese nicht nur auf Datenträgern, sondern auch digital. In seiner iTunes-Bibliothek finden sich allerlei Klassiker. Und sollte der 57-Jährige eines Tages sterben, so will er auch die Musikdownloads seinen Töchtern Rumer, Scout und Tallulah vermachen.

iTunes - Bruce Willis gegen Apple: Dürfen iTunes-Songs vererbt werden? *Update*

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Bruce Willis könnte gegen Apple vor Gericht ziehen.
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Doch das gestaltet sich etwas schwierig, zumindest von der rechtlichen Seite her. Denn wegen den derzeitigen Geschäftsbedinungen von iTunes ist es nicht möglich, die gekauften Songs zu vermachen, da die Kunden diese im Grunde nur "ausleihen". Stirbt der Besitzer der iTunes-Bibliothek, so wird diese wertlos, da die Downloads nicht übertragbar sind.

Willis will das aber nicht hinnehmen und beauftrage Berater dazu, eine Art Stiftung mit seinen Downloads einzurichten, um die Geschäftsbedingungen austricksen zu können. Sollte das dann aber auch nicht funktioneren, so bereitet er eine Klage gegen Apple vor.

Willis dürfte aber wenig Chancen vor Gericht haben, da jeder Benutzer bei der Registrierung den AGBs zustimmt.

Anwalt Chris Walton sagte gegenüber The Sun: "Viele Menschen wären überrascht darüber, wenn sie wüssten, dass all die Songs und Bücher, die sich über die Jahre gekauft haben, gar nicht ihnen gehören. Dabei ist es nur natürlich, diese an seine Liebsten weitergeben zu wollen.