Als Apple vor einiger Zeit das iPhone 4S vorstellte, ließ das Unternehmen zahlreiche enttäusche Kunden zurück. Viele stellten sich die Frage, was Apple in dem vergangenen anderthalben Jahr gemacht hat und warum die Neuerungen nur so gering ausfielen.

iPhone 5 - Wurde angeblich von Steve Jobs persönlich gestoppt

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Viele Apple-Fans erwarteten in diesem Jahr ein iPhone 5
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Möglicherweise wollte Apple an dem iPhone 5 festhalten, doch Steve Jobs persönlich ließ es einstampfen. Das will ein Informant an das Magazin Business Insider herangetragen haben. Apple soll demnach noch bis drei Monate vor der Vorstellung des iPhone 4S an dem (damaligen) iPhone 5 gearbeitet haben.

Unter anderem sollte es Features wie ein 4 Zoll großes Display, eine Rückseite aus Aluminium, eine deutlich schnellere Hardware, eine flachere Bauweise und aber auch einen kapazitiven Home-Button haben. Ebenso war eine Kamera mit 10 Megapixel geplant und das damals noch Assistant genannte Siri sei ebenfalls an Bord gewesen. Allerdings hatte es eine schlechtere Akkulaufzeit.

Steve Jobs stoppte angeblich die Entwicklung, weil er vor allem wegen des größeren Bildschirms befürchtete, es könnte zu einer Art Aufspaltung der Produktserie kommen. Das bemängelte er auch schon bei Android-Geräten, wo es die verschiedensten Display-Größen gibt und es dadurch zu einer "Fragmentierung" gekommen sei.

Business Insider betont aber nochmals, dass es sich nur um unbestätigte Informationen handelt. Ob wirklich etwas dran ist oder ob sich einfach nur ein Apple-Fan die Enttäuschung schönreden wollte, ist unklar.

Nicht neu dürfte aber sein, dass solche Unternehmen an mehreren Modellen, Prototypen und Projekten arbeiten. Einige davon werden eingestampft, andere schaffen es in die finale Phase und nur ein bis zwei landen in den Händen der Kunden.