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Datenklau auf dem Smartphone, Apps für Android und iPhone machen es möglich

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von HardwareLuxx.de, 30. Juli 2010 13:15 Uhr

Das Web der Ausgabe 2.0, eines der kontrovers diskutiertesten gesellschaftlichen Themen der letzten Jahre. Auf breiter Front hört man immer wieder von mangelnder Transparenz, teils gravierenden Sicherheitslücken und dem unbedarften Umgang einiger Anbieter mit den Daten der Nutzer. Doch ist es gerade etwas stiller geworden im Dschungel der Datensammler, bahnt sich schon der nächste Skandal an. Genauer gesagt geht es weniger um soziale Netzwerke, als um die kleinen, hilfreichen Apps für Smartphone, iPhone und Co. Wie jetzt bekannt wurde, entdeckte das Unternehmen Lookout unter einer Auswahl von insgesamt 300.000 Android- und iPhone-Apps einige fragwürdige "Zusatzfunktionen".

Screenshot zu: Datenklau auf dem Smartphone, Apps für Android und iPhone machen es möglichVorsicht bei Apps - Big Brother is watching you!Insbesondere die App "Jackeey Wallpaper" für Googles Android geriet ins Visier der Untersuchungen. So sammelt diese vertrauliche Daten in Form von Cookies, Kurznachrichten - SMS - , SIM-Karten-Nummern samt dazugehöriger PIN und Voicemail-Passwörtern; das fertig geschnürte Datenpaket wird anschließend an einen Server in der chinesischen Republik Shenzhen übermittelt. Bis heute wurde die App laut Lookout-Informationen zwischen 1,1 und 4,6 Millionen Mal heruntergeladen. Aktuell warnt man besonders vor einem leichtfertigen Umgang im Android-Marktplatz, "der Anwender muss genau hinsehen, welche App er installieren will", sagte Kevin MaHaffey, Chief Technology Officer bei Lookout. Entwickler sollten außerdem darauf achten, dass ihre Programme nicht durch Dritte verändert werden oder fremde Updates erscheinen.

Um eine aussagekräftige Statistik zu erstellen, wurde eine grobe Übersicht über das Datensammelverhalten der Zusatzsoftware ermittelt. So greifen im Schnitt etwa 29 Prozent aller Android-Applikationen auf die aktuellen Standord-Informationen zu, bei Apple ist es sogar ein Drittel. Acht Prozent aller Droiden-Apps greifen außerdem auf die persönlichen Kontaktdaten zu, bei der Konkurrenz mit dem Apfel-Logo sind es 14 Prozent. Problematisch könnte außerdem der Anteil von fremdem Drittcode in Form von Werbung o.ä. sein, der fast in jeder zweiten Android-App und jeder vierten iPhone-App enthalten ist. Wie sich dieser durchaus delikate Fall weiter entwickeln wird, ist aktuell noch nicht abzusehen. In der folgenden öffentliche Diskussion wird sich zeigen, in wie weit die Hersteller Position beziehen werden.

Kommentare 3
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mclaria56@gmail31.07.2010 21:27
Hello,
I want to know if the good is still available,let me know the total
cost of it,including the shipment.
Regards
Mrs claria
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XxNe0xXXxNe0xX30.07.2010 16:30
Naja es bleiben noch ein paar Fragen:
1. Beziehen sich die Prozentangaben etc. auf die verfügbaren oder die installierten Apps? Kann ja auch sein, dass es sich dabei weitesgehend um Apps handelt, die niemand benutzt.

2. Wird in der Beschreibung der Apps auf das Speichern der Daten hingewiesen? bzw. Wird die Zustimmung des Users erfragt?

3. Falls die Antwort auf 2 ein "Nein" ist, ist es überhaupt möglich die Entwickler der Apps zu verfolgen falls diese nicht im deutschen bzw. amerikanischen Raum ansässig sind?

PS:

Shenzhen ist soweit ich weiß immernoch eine (wenn auch ziemlich große) Stadt in einer Provinz (glaube Guangzhou oder so) der Volksrepublik China und nicht eine eigenständige Republik.
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BlackDragonEBlackDragonE30.07.2010 14:33
Naja mir wärs lieber Appel hat meine Daten als n Server in China...

Wenn ich schon zwischen 2 übel wählen muss..

Aber solang ich noch mein ALTES Motorola Handy habe gehts mir eh gut im Hinblick auf diesen Artikel ^^
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