Angeblich wurden 7 Millionen Dropbox-Accounts gestohlen. Das zumindest behaupten Unbekannte, die als Beweis Hunderte E-Mail-Adressen und Passwörter im Internet veröffentlichen.

Internet-Sicherheit - Gerücht: angeblich 7 Millionen Dropbox-Accounts gestohlen

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Nun verlangen diese Bitcoin-Spenden, um weitere Accounts zu veröffentlichen. Auf Bitcoins wird sicherlich deshalb gesetzt, da die Unbekannten kein normales Bankkonto benötigen und für Zahlungen sowie Annahmen ein Pseudonym reicht.

Dropbox hat bereits reagiert und versichert in einem Blog-Eintrag, dass der Dienst nicht angegriffen wurde. Die Berichte über einen solchen "Hack" seien nicht wahr und Dropbox wäre sicher.

Die angeblich gestohlenen Accounts und Passwörter hätten nichts mit Dropbox zu tun und sollen von anderen Diensten stammen. Man habe die Daten bereits abgeglichen.

Man betont noch einmal, dass das Unternehmen entsprechende Maßnahmen hat, um verdächtige Aktivitäten ausfindig zu machen. In solchen Fällen würde es auch zu einem automatischen Reset des Passworts kommen.

So oder so: auch wenn vielleicht nichts hinter den angeblichen Dropbox-Accounts steckt, so sollte man am besten regelmäßig seine Passwörter ändern. Das gilt nicht nur für Dropbox, sondern auch andere Dienste.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, für jeden Dienst ein jeweils anderes Passwort zu nutzen. Um da noch den Überblick zu behalten, sind Passwort-Manager nützlich. Sichere und bekannte Manager sind beispielsweise iPin, 1Password und KeePass (Open Source).

Weiterhin ist es von Vorteil, eine Zwei-Schritt-Anmeldung / Zwei-Faktor-Authentifizierung bei den Diensten zu nutzen – sofern diese denn überhaupt angeboten wird. Bei Dropbox ist dies der Fall.