Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) teilt mit, dass Forschungseinrichtungen und Strafverfolgungsbehörden auf Bot-Netze mit 16 Millionen kompromittierten Nutzerkonten gestoßen sind.

Internet-Sicherheit - BSI meldet 16 Millionen gestohlene Nutzerkonten in Bot-Netzen

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuInternet-Sicherheit
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 7/81/8
Überprüft über die Webseite, ob ihr betroffen seid.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Die jeweiligen Datensätze sollen größtenteils eine E-Mail-Adresse und ein Passwort enthalten. Damit jeder selbst überprüfen kann, ob er von dem Datenklau betroffen ist, richtete das BSI eine entsprechende Webseite ein.

Dort trägt man die zu überprüfende E-Mail-Adresse ein und erhält an diese eine Nachricht, sofern man denn betroffen ist. "Wenn das passiert, ist Ihr Rechner wahrscheinlich mit einer Schadsoftware infiziert", sagte Tim Griese vom BSI. Aktuell ist die Webseite aufgrund des Ansturms jedoch überlastet.

Solltet ihr betroffen sein, dann empfiehlt sich nicht nur die Änderung des Passworts bei den Diensten, bei denen ihr die Kombination verwendet, sondern auch eine Säuberung eures Rechners. Wer nicht betroffen ist, erhält keine Nachricht an seine E-Mail-Adresse.

Woher diese Datensätze genau stammen und wie die Kriminellen darauf zugreifen konnten, bleibt unklar. Auch ist nicht bekannt, wie alt diese Daten überhaupt sind. Generell ist immer zu empfehlen, pro Account ein Passwort zu verwenden, statt ein Passwort für mehrere Konten.