Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat Großes vor: er will die ganze Welt vernetzen und fünf Milliarden Menschen, die bislang noch nicht online sind, ins Internet bringen.

Dafür schmiedete er mit Partnern wie Samsung, Nokia und Ericsson eine Allianz, über die sie etwa günstigere Smartphones und Internetverbindungen sowie bessere Netz-Abdeckungen ermöglichen wollen.

"Die Partner von Internet.org arbeiten zusammen daran, Technologien zu entwickeln, die die Kosten für die Bereitstellung von Daten weltweit senken und dazu beitragen den Zugang zum Internet auch in strukturschwachen Gegenden zu ermöglichen", heißt es auf der offiziellen Seite dazu.

Die Bandbreite sei in vielen Teilen der Welt knapp bemessen und die Partner investieren in Tools und Software, um die Datenkomprimierung sowie Effizienz von Datennetzwerken und -services zu verbessern. Beispielsweise also Apps, die mit weniger Traffic auskommen.

Zuckerberg erklärt das Ganze zu einem Grundrecht und betont, dass viele Menschen nur wenig Geld für Online-Zugänge hätten. Entsprechend arbeite man unter anderem an Verbesserungen bei Technologie und den Geschäftsmodellen, um die Zugänge entweder sehr günstig oder kostenlos anzubieten.

Dabei sei es durchaus möglich, den Datenumschlag in den nächsten fünf bis zehn Jahren 100 Mal effizienter zu machen.

"Die Bereitstellung eines Internetzugangs für jeden Menschen auf der Welt ist ein zu wichtiges Ziel, als dass von einem einzigen Unternehmen, einer Gruppe oder einer Regierung eine Lösung gefunden werden könnte. Die Partner von Internet.org haben sich zusammengetan, um sich dieser Herausforderung anzunehmen, weil sie an die Kraft einer miteinander verbundenen Welt glauben", so abschließend auf der Webseite internet.org.