Wie Yahoo eingeräumt hat, wurde über die eigenen Webseiten in Europa Schadsoftware verbreitet. Am Freitag erschienen dort Werbeanzeigen, mit denen die Malware eingeschleust wurde.

Internet - Werbung auf Yahoo-Webseiten brachte Schadsoftware in Umlauf

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Solltet ihr am Freitag auf Webseiten von Yahoo gewesen sein, dann überprüft euren Rechner auf Schadsoftware.
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Wie das Unternehmen versicherte, wurden die Schädlinge schnellstmöglich entfernt. Geschätzt wird, dass pro Stunde 300.000 Nutzer mit den Schadprogrammen konfrontiert wurden, was pro Stunde etwa 27.000 Infizierungen entspreche. Am stärksten betroffen sollen Frankreich, Großbritannien und Rumänien sein.

Nicht betroffen sind Nutzer Nordamerika, Asien und Lateinamerika, während zwei Prozent der infizierten Geräte aus Deutschland stammen. Betroffen sind wohl hauptsächlich Windows-Rechner, Mac-Computer und mobile Geräte hingegen nicht. Die Urheber der Software sind nach wie vor unbekannt, sollen aber finanziell motiviert sein und ihre Dienste bereits anderen Akteuren angeboten haben.

Nach einem Klick auf die jeweiligen Anzeigen installierte sich die Malware nach einem Redirect auf Subdomains automatisch. Bei den Schadprogrammen handelte es sich etwa um ZeuS, Andromeda und Dorkbot.