Wie Tecchannel berichtet, gelang es dem schwedischen Telekommunikationsanbieter Ericsson einen VDSL-Anschluss mit einem Downstream von 500 MBit in der Sekunde bereitzustellen. Das ganze System basiert auf der aktuellen Infrastruktur und erlaubt es, diese 500 MBit in der Sekunde aufrecht zu erhalten, d.h. es ist kein Spitzenwert.

Durch zwei neue Techniken ist dies laut Ericsson möglich. Zum einen werden mehrere Kupferleitungen durch "Line Bonding" zusammengeschaltet, zum anderen das Übersprechen durch "Crosstalk Cancellation" gemindert. Somit kann man auf der "letzten Meile", d.h. die letzten 500 Meter, eine Geschwindigkeit von 500 MBit in der Sekunde garantieren.

Die Deutsche Telekom hat bislang ein Netz mit 200-MBit-Anschlüssen, die laut Erfahrungswerten rund 50 MBit in der Sekunde bereitstellen können - verbreitet sind jedoch nur 16-MBit-Anschlüsse. Wann das 500-MBit-System flächendeckend verfügbar ist, verriet Ericsson nicht.