Nach der heftigen Kritik im Bezug auf die geplante DSL-Drosselung bei Überschreitung des Volumens, lenkt die Telekom nun ein und gibt ein wenig nach. Ursprünglich sah der Plan vor, die Geschwindigkeit auf 384 kBit pro Sekunde zu drosseln.

Internet - DSL-Drosselung: Telekom gibt etwas nach

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Das soll nun in dieser Form aber nicht mehr stattfinden, stattdessen hat man die Grenze auf immerhin zwei MBit pro Sekunde angehoben. Auch wenn das fünf Mal schneller ist, dürfte dies ruckelfreies HD-Streaming dann doch nahezu unmöglich machen.

"Wir haben verstanden, dass Kunden sich zum Teil Sorgen machen. Deswegen handeln wir jetzt", erklärte Marketing-Chef Michael Hagspihl. Letztendlich gehe es dem Unternehmen nicht darum, zu drosseln. Und mit 2 MBit/s sei das Ganze doppelt so schnell wie die langsamste DSL-Verbindung, wie sie die Breitbandstrategie der Bundesregierung vorsehe.

Wessen Volumen aufgebraucht ist, kann Optionen hinzubuchen, um weiterhin schnell im Netz unterwegs zu sein. Laut Hagspihl betreffe das aber die Intensivnutzer, die meisten Kunden sollen mit dem Standard-Volumen auskommen. Darüber hinaus will man künftig eine echte Flatrate anbieten, die jedoch 10 bis 20 Euro Aufschlag kostet - wie hoch dieser am Ende sein wird, will man noch ankündigen. Auch wolle man für alle Zielgruppen "attraktive Tarifpakete schnüren".