Die Bundesnetzagentur wird Telekoms Pläne, die DSL-Geschwindigkeit bei Traffic-Überschreitung in Flatrate-Tarifen zu drosseln, genauer untersuchen.

Internet - DSL-Drosselung: Bundesnetzagentur sieht Klärungsbedarf

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Schon am 2. Mai will die Telekom die neuen Regelungen in den Verträgen festhalten.
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Netzagentur-Sprecher René Henn sagte gegenüber Volksfreund.de, dass man hier einfach Klärungsbedarf sehe, weshalb mans ich an die Deutsche Telekom gewandt habe.

Um die Transparenz und Netzneutralität zu wahren, untersuche man, ob "regulatorisches Handeln" erforderlich sei. Die Bundesnetzagentur überprüft den gesamten Telekommunikationsmarkt in Deutschland.

Zuletzt zeigte sich Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) in einem offenen Brief an Telekom-Chef René Obermann besorgt über die Maßnahme. Rösler warnte vor möglichen Einschränkungen für Flatrate-Kunden und machte gleichzeitig darauf aufmerksam, dass die Bundesregierung die Netzneutralität wahren "und das "Best-effort-Internet" insbesondere im Interesse aller Nutzer dauerhaft" gewährleisten möchte.

Obermann hatte bereits darauf gewantwortet und erklärt, dass in dieser Debatte Begriffe wie Netzneutralität und Sicherstellung von Wettbewerb dahingehend missbraucht würden, "einen Flatrate-Anspruch auf unbegrenztes Datenvolumen im Internet zu zementieren".

Weiter meinte er, dass die eigenen Streaming-Dienste von Telekom auf die Datenmenge angerechnet werden. Doch Entertain sei wiederum kein typischer Internetdienst, sondern "eine von den deutschen Landesmedienanstalten durchregulierte separate Fernseh- und Medienplattform, für die unsere Kunden ein entsprechendes Zusatzentgelt bezahlen".