Wie auch schon in der vergangenen Zeit ist China kein Land, was man mit Meinungs- oder Pressefreiheit assoziieren würde. Auch jetzt wird die Volksrepublik diesem Ruf wieder gerecht. Die Regierung hat nach Angabe von heise.de mindestens drei politisch ausgerichtete Webseiten sperren lassen. Darunter fallen die Seiten "Utopia" und "Maoflag".

Es wird vermutet, dass die an der Macht stehende kommunistische Partei versucht, eine politische Diskussion über einen Führungswechsel im Herbst zu vermeiden. Der Politikwissenschaftler Zhang Ming von der Peking-Universität sagte: "China ist kein demokratisches Land, und die Übergabe an die nächsten Führer ist schwierig."

Die geschlossenen Seiten waren häufig Foren, die Gerüchte in die Welt setzten, welche sich mit innerparteilichen Problemen und Kämpfen beschäftigt haben. Weiterhin ist auch die Internetseite www.Chinaelections.org der Zensur zum Opfer gefallen, da diese Demokratie in China forderte. Dadurch ging sie den gleichen Weg wie einige soziale Netzwerke vor ihr.

Somit bleibt die Situation weiterhin angespannt und es bleibt abzuwarten, ob weitere Schritte gegen die Freiheit im Internet in China eingeleitet werden.