Wie der Inquirer mit Berufung auf seine britische Schwesterseite berichtet, soll Intels Larrabee dem selbst gesteckten Zeitplan voraus sein. Entwickler sollen demnach bereits im November erste Platinen erhalten, die aber noch nicht dem späteren Serienprodukt entsprechen. Weder die Taktraten, noch die endgültige Anzahl an Kernen soll feststehen. In diesem Status ist die Karte für Spieleentwickler uninteressant, aber interessant für Firmen, die Larrabee später als schnellen parallelen Prozessor für Berechnungen einsetzen wollen.

Damit tritt die Karte in die direkte Konkurrenz zu NVIDIAs CUDA und AMDs GPGPU-Programm. Da die einzelnen Kerne auf einem modifizierten x86-Befehlssatz aufbauen, soll die Programmierung einfacher sein als mit den Konkurrenzprodukten. Grafikberechnungen sind dabei eher ein Nebenprodukt, die Larrabee dank Raytracing durchführen kann. Die Entwicklung einer solchen Game-Engine kann mit den ersten Exemplaren ebenfalls beginnen.

Bis Larrabee in die Hände von Endkunden fällt, dürften allerdings noch ein paar Monate ins Land gehen. Es wird sich zeigen müssen, ob die Zukunft, wie von Intel gerne behauptet, bei Raytracing liegt oder ob weiterhin OpenGL und Microsofts DirectX die Oberhand behalten.Weiterführende Links:QuelleIntel