Auch wenn die meisten Übertakter lieber die nötigen Einstellungen im BIOS selbst vornehmen möchten, ist schon längere Zeit bekannt, dass Intel ein spezielles Tool für die Core-i7-Prozessoren bringen wird, damit nicht ganz so versierte Anwender, die sich das erste Mal an das Overclocking herantrauen, bei der gewohnten Windows-Oberfläche bleiben können.

Laut der stets gut bedienten Gerüchteküche Fudzilla.com, die jetzt einen Screenshot des Desktop-Control-Centers (DCC) in die Finger bekam, soll Intel die Software vor ein paar Tagen in Zusammenhang mit einem Core i7 965 Extreme Edition und einem "Smackover"-Mainboard samt X58-Chipsatz gezeigt haben. Doch nicht nur der Prozessortakt lässt sich damit anheben. Auch können Einstellungen für die Timings des Arbeitsspeichers und für die Spannungen vorgenommen werden. Darüber hinaus kann man auch den QPI-Takt etwas erhöhen. Dieser sollte allerdings nicht zu optimistisch ausgewählt werden. Auch der Turbo-Modus kann aktiviert oder deaktiviert werden.

Dieser Modus erhöht den Multiplikator bei Single-Thread-Anwendungen noch um zwei bis drei Stufen - eine Taktsteigerung von mindestens 266 MHz. Vor allem wenn man sein System bereits etwas beschleunigt hat, kann dies zu Problemen führen. Wie sich der Konkurrent zu AMDs Overdrive schlagen wird, wird sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch im November, zum Start der nächsten Prozessorgeneration, zeigen.

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