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Für Fans neuer Technik kann es wohl kaum einen besseren Start ins Jahr geben: Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas stellen Hightech-Hersteller ihre Technik-Trends für 2011 vor. Nachdem im letzten Jahr 3-D-Fernseher das beherrschende Thema waren, dürfen nun die Tablets den Platz im Spotlight genießen.

Hardware - Review & Battle - Logitech G402

Kaum ein namhafter Hersteller, der in diesem Jahr keinen handlichen Mini-PC im iPad-Format zeigt. Weit über 50 neue Tablets stellen Asus, HTC & Co. insgesamt auf der CES vor - die spannendsten haben wir für euch durchleuchtet.

Doch wahre Giganten wie Intel zählen bei 50 locker weiter: Ganze 500 Notebooks, PCs und Gadgets mit neuen Intel-Chips wie Sandy Bridge sollen auf der CES gezeigt werden.

Hardware-Trends - CES 2011: Tablets, Notebooks, Handys & 3-D-LCDs - so sieht die Zukunft aus

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Auch eine Software wird wohl ihren großen ersten Auftritt haben: Windows 8. Firmen-Chef Steve Ballmer wird Microsofts nächstes Betriebssystem wahrscheinlich in der Eröffnungsrede zeigen - und dem Trend folgend wohl vorerst demonstrieren, wie Windows 8 auf Tablet-PCs laufen wird. Konkurrenz bekommt Windows auf der CES von Google: Wir erwarten erste Geräte mit Android 3.0 (Honeycomb).

Blickt man auf 2010 zurück, übersieht man leicht, dass das Thema "Tablet" im Januar 2010 noch keine Rolle spielte. Die CES 2010 fand wenige Wochen vor der Vorstellung des iPads statt und stand noch ganz im Zeichen von Home-Entertainment-Trends wie LED und 3-D. Dieses Jahr sind diese Themen natürlich noch lange nicht tot, aber sie müssen nun mit den Tablets um die Aufmerksamkeit buhlen.

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BlackBerry Playbook: Das Tablet als Business-Instrument statt Couch-Surfing-Device.
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BlackBerry Playbook

Zwischen all den mittlerweile veröffentlichten oder angekündigten Android-Tablets sticht der erste Gehversuch von RIM in diesem neuen Marktsegment deutlich hervor. Wie schon von den BlackBerry-Handys bekannt strebt man auch beim Playbook insbesondere die Geschäftswelt als Kunden an. Mit Features wie dem beliebten Mail-Dienst, uneingeschränktem Web-Zugriff inklusive HTML5- und Flash-Darstellung und Aktentaschen-freundlichem Gewicht von gerade einmal 400 Gramm will man die Business-Zielgruppe erobern. Da man auf das speziell für diesen Zweck entwickelte "BlackBerry Tablet OS", im Prinzip die Version 7.0 des Handy-Betriebssystems Blackberry OS, setzt, könnte dieser Plan hervorragend aufgehen – oder katastrophal scheitern.

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Notion Ink Adam: E-Ink zum Lesen, IPS-Panel zum Surfen.
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PalmPad & Notion Ink Adam

Zwei weitere spannende Player auf dem Tablet-Markt sind HP und das indische Unternehmen Notion Ink. Während HP nach seinem Windows-basierten Slate 500 und dem Einkauf des Smartphone-Veteranen Palm nun das erste Tablet mit dem vielgelobten WebOS bringen will, zehrt Notion Ink immer noch von den Vorschuss-Lorbeeren der CES 2010. Bereits letztes Jahr war das Tablet angekündigt worden, doch dann verschob sich der Release immer wieder, bevor es schließlich ganz im Schatten des iPad verschwand. Dieses Jahr könnte es als erstes Gerät mit PixelQi-Display (E-Ink plus IPS) wie Phönix aus der Asche zurückkehren.

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Honeycomb: Neues Android speziell für leistungsstarke Tablets.
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Android 3.0 Honeycomb

Googles mobiles Betriebssystem Android war eigentlich für Handys konzipiert, hat sich aber neben iOS schnell auch zum zweiten De-facto-Standard bei Tablets entwickelt. Mit der Version 3.0, die auch den Codenamen "Honeycomb" (Honigwabe) trägt, zieht Google jetzt nach und optimiert das Betriebssystem für die neue Gerätegattung und ihre höhere Auflösung. Da der Internet-Konzern im Gegenzug aber nur die Installation auf Tablets mit Dual-Core-CPUs wie dem Tegra-2-Chip von Nvidia und HD-ready-Auflösung (1.280 x 720 Pixel) gestattet, könnte Honeycomb zum Garanten für performante Next-Generation-Tablets werden.

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Asus Eee Pad Slider: Für die Vielschreiber unter den Tablet-Fans.
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Asus Eee Pads

Als erster großer Hersteller hat Asus Tablets präsentiert, die auf Android 3.0 basieren: Ein Tablet mit ausklappbarer Tastatur (Eee Pad Slider), eines mit ansteckbarer Tastatur (Eee Pad Transformer) und ein digitaler Notizblock (Eee Pad MeMO). Hinzu kommt noch ein 12-Zoll-Tablet namens Eee Slate, das mit Core-i5-Prozessor und Windows 7 die Notebook-Szene aufmischen soll.

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iPad 2: Kann das Gerät, das den Begriff "Tablet" neu definierte, den Markt noch einmal erschüttern?
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iPad 2

Natürlich wird das iPad 2 nicht auf der CES präsentiert werden – genaugenommen gibt es noch nicht mal eine Bestätigung, dass es überhaupt jemals erscheinen wird. Doch auch wenn Apple wie immer beharrlich schweigt, darf man fest davon ausgehen, dass Steve Jobs Ende Januar in San Francisco vor die Presse treten und die nächste Generation des Erfolgsprodukts vorstellen wird. Und da kein Produkt die Branche in den letzten 12 Monaten so stark beeinflusst hat wie das iPad, wird wohl auch der bevorstehende Release des neuen Modells, das Gerüchten zufolge unter anderem zwei Kameras und einen entspiegelten Bildschirm bieten wird, auf der wichtigsten IT-Messe der Welt eines der ganz großen Gesprächsthemen sein.

Fernseher: 3-D-XXL ohne Brille

Ein weiterer Mittelpunkt der CES sind auch dieses Jahr wieder aktuelle TV-Geräte. Während letztes Jahr viele Innovationen zu sehen waren, geht der Trend nun zur Produktpflege und Weiterentwicklung bestehender Techniken.

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3-D ohne Brille: Bei Toshiba bald in 40 Zoll verfügbar.
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3-D war ein Trendthema der letzten CES, und wird es auch dieses Jahr sein. Bislang war für 3-D-Fernsehen aber zwingend eine Shutter-Brille nötig. Das soll sich nun ändern: So stellt Toshiba einen 40-Zöller vor, der 3-D-Fernsehen ohne Brille ermöglicht. Wir konnten uns vor Ort einen ersten Eindruck davon verschaffen: Ein 3-D-Effekt mit entsprechender Tiefe ist derzeit nur zu sehen, wenn man direkt vor dem Fernseher sitzt und senkrecht auf das Display schaut. Der Tiefeneindruck ist für einen Prototypen schon ganz gut, allerdings nicht vergleichbar mit dem von 3-D-TVs mit Brille. Toshiba will erste Geräte bereits in den nächsten 12 bis 14 Monaten in Deutschland auf den Markt bringen - bis dahin bleibt allerdings noch einiges in puncto Bildqualität zu tun. Ein Preis steht derzeit noch nicht fest.

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Leichte Shutterbrille: Alle wichtigen Elemente wurden versetzt.
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Bessere und leichtere Brillen

Auch wenn Toshiba bereits nächstes Jahr TVs ohne 3-D-Brille anbieten will, kommt man derzeit um Shutter-Brillen nicht herum. Viele Menschen empfinden diese Spezialbrillen jedoch als störend. Dem will Samsung entgegensteuern: In Zusammenarbeit mit einem österreichischen Brillenhersteller wurde eine besonders leichte 3-D-Brille entwickelt. Diese wiegt nur 28 Gramm. Dazu wurden die schweren Komponenten am Ende der beiden Bügel platziert, so dass auf der Nase nur ein möglichst geringes Gewicht lastet. Laut Hersteller verteilt sich das Gewicht zu gleichen Teilen auf Nase und Ohren.

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LG LZ9700: 72-Zoll-LCD mit 3-D.
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Größer, breiter, bunter

Manchmal kommt es sowohl auf die Größe als auch auf die richtige Technik an: LG zeigt zur CES einen LED-Fernseher, der atemberaubend groß ist und zudem 3-D-Bilder auf den Screen zaubert. Der LZ9700 soll eine Bildschirmgröße von 72 Zoll bieten, was umgerechnet knapp 183 Zentimetern entspricht. Für die Beleuchtung sorgen LEDs, die durchgehend hinter dem Display angebracht sind. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören der 400-Hertz-Bildverbesserer "True Motion" sowie so genannte "Smart TV"-Funktionen, die Internet-Anwendungen und -Inhalte auf das TV-Gerät bringen. Zudem sollen über DLNA freigegebene Audio- und Video-Inhalte direkt auf den Fernseher gestreamt werden können.

Ein Preis für den LZ9700 sowie das genaue Release-Datum will LG im Laufe der CES bekannt geben.

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Neues Flaggschiff: Samsungs neue 9er-Serie.
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Samsung: Neue Serie samt Flaggschiff

Samsung stellt auf der CES ebenfalls neue TV-Geräte vor: So werden auf dem Stand neue Geräte der D-Serie gezeigt, die der aktuellen C-Serie nachfolgen. Ein erstes Modell der 9er-Serie wurde bereits kurz gezeigt. Das neue Flaggschiff verfügt über ein ungewöhnliches Design samt Standfuß. Technische Daten sind noch keine bekannt - diese sollen, wie auch der Preis und weitere Modelle, erst im Laufe der CES bekannt gegeben werden.

Windows 8: Erster Auftritt zur CES?

Auf der CES wird Windows 8 wohl das erste Mal vorgestellt. Bis das Betriebssystem fertig ist, müssen Microsoft-Tablets weiter mit Windows 7 auskommen. Auch ein Konkurrent zu Google TV ist geplant.

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Asus EP121: Zweite Tablet-Generation mit Windows 7.
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Allem Anschein nach gewährt Microsoft auf der CES einen ersten Blick auf Windows 8. Die Webseite TechFlash will aus zuverlässigen Quellen erfahren haben, dass Steve Ballmer einen Rechner mit ARM-Prozessor und Windows 8 zeigt. Die Architektur wird bereits jetzt in vielen Tablets - unter anderem dem iPad - verwendet. Aktuelle Windows-Versionen laufen nur auf Intels x86 Architektur, die sich weniger für den mobilen Einsatz eignet.

Wer sich aber auf die neue Oberfläche oder Features zu Windows 8 freut, wird wohl enttäuscht: Microsoft will mit der Präsentation scheinbar ausschließlich die ARM-Fähigkeit des neuen Betriebssystems beweisen. Hardware-Hersteller können sich damit bereits jetzt auf die Lieferung entsprechender Geräte konzentrieren. Laut der Meldung dienen Nvidia, Texas Instruments und Qualcomm als erste Lieferanten für Windows-8-Tablets.

Neue Tablets mit Windows 7

Gleichzeitig wird Microsoft eine Reihe neuer Tablets zur CES zeigen. Da die Fertigstellung von Windows 8 noch in weiter Zukunft liegt, muss der Vorgänger herhalten. Das Asus Eee Slate EP121 wurde schon kurz vor Beginn der Messe vorgestellt und eröffnet Microsofts zweite Tablet-Generation. Wie angekündigt, wurde das verwendete Windows 7 für den mobilen Einsatz nicht weiter angepasst.

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Windows Embedded Compact: TV-Geräte könnten künftig auch mit Windows laufen.
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Konkurrenz für Google TV

Ursprünglich als weiterer Kandidat für den Tablet-Einsatz vermutet, bekommt das abgespeckte Windows Embedded Compact eine völlig neue Aufgabe: Mit bisher unbekannten neuen Features, Streaming-Fähigkeit und einem Media Center will Microsoft wohl künftig TV-Geräte mit dem System ausrüsten. Die neue Plattform könnte also schon bald gegen das problembehaftete Google TV antreten.

Spekuliert wird derzeit über eine eigene Set-Top-Box für den Dienst, die etwa 200 Dollar kosten und noch dieses Jahr auf den Markt kommen könnte. Als Benutzeroberfläche soll das bekannte Windows Media Center zum Einsatz kommen, allerdings in überarbeiteter Form.

Neue Notebooks mit Sandy Bridge und Fusion

Intel und AMD stellen beide neue Prozessorgenerationen mit integrierter Grafik vor – und die Notebookhersteller präsentieren zur CES in der Folge zahlreiche neue Notebooks und Netbooks mit der brandneuen Technologie.

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Intel Sandy Bridge: Mehr Mobil-Power.
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Einmal mehr erweisen sich die großen Chip-Hersteller als treibende Kraft auf dem Notebookmarkt. Was Intel und AMD in dieser Woche angekündigt haben, bedeutet für mobile Rechner einen deutlichen Entwicklungs-Sprung nach vorne. Intel hat mit Sandy Bridge vorgelegt und seine erfolgreiche Core-i-Baureihe grundlegend überarbeitet: Zwar bleiben die Produktbezeichnungen Core i3, i5 und i7 ebenso bestehen wie die technische Grundlage mit Turbo-Boost (Core i5/i7), Hyper-Threading und einem im Prozessor integrierten Grafikkern, doch dieser fällt deutlich schneller aus als bei der ersten Generation.

Der neue Intel-HD-3000-Grafikkern arbeitet bei fast allen neuen Core-i-CPUs mit 650 MHz und kann bis zu 1.300 MHz im Turbo-Boost-Modus erreichen. Die integrierte Grafik erzielt damit fast die Leistung der mobilen Einsteiger-Grafikkarten von ATI und Nvidia. Eine weitere Neuerung von Sandy Bridge ist eine spezielle Ring-Verbindung, welche die CPU-Kerne, die Grafik, einen neuen System Agent (Controller für PCI-Express, DMI, Speicher und Display Engine) und den Last Level Cache besonders schnell miteinander kommunizieren lässt und so für mehr Systemperformance sorgt.

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AMD Fusion: DX11 fürs Netbook.
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AMD Fusion: Konkurrenz für Intel Sandy Bridge

Auch der Erzrivale AMD zieht nach, legt mit der Fusion-Chip-Generation ebenfalls CPU und Grafikprozessor zusammen und nennt das Ganze APU (Accelerated Processing Unit). Die Besonderheit gegenüber Intel: Die neue Grafikeinheit beherrscht DirectX 11 und soll laut Hersteller noch leistungsfähiger als das Intel-Pendant sein. Als erste Produkte der neuen Generation präsentiert AMD die „Brazos“-Plattform für Netbooks und Einsteiger-Notebooks mit den APUs „Ontario“ und „Zacate“, die den Grafikkern AMD HD 6250 enthalten; später im Jahr soll der stärkere „Llano“-Chip folgen. Dank Brazos sind nun auch Netbooks mit DX11-Grafik möglich.

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Lenovo ThinkPad X120e: 11,6-Zoll-Mini mit AMD Zacate.
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Stärkere Netbooks mit AMD-Power

Zur CES treten nahezu alle Notebookhersteller mit neuen Laptop-Modellen in allen Größen und Formaten an, die auf den beiden neuen Prozessorgenerationen von Intel und AMD basieren. Da die Fusion-Technologie neben DirectX11 auch einen geringeren Stromverbrauch mitbringt, setzen viele neue Netbooks und 11,6-Zoll-Notebooks auf diese Lösung: So sollen das neue Toshiba NB550D und das neue Acer Aspire One 522 mit der AMD Einsteiger-Dualcore-APU Ontario C-50 kommen, wobei Toshiba eine Laufzeit von bis zu 9,5 Stunden verspricht. Ebenfalls mit AMD-Fusion-Technik arbeiten das neue HP Pavillion dm1 Netbook und das angekündigte Lenovo ThinkPad X120e, wobei laut HP im Pavillion die stärkere Fusion-Dual-APU Zacate E-350 stecken soll. Das angekündigte MSI-Netbook Wind 270 soll mit der einkernigen Fusion-Version von Zacate ausgestattet sein.

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HP Envy 17: Highend mit neuem Core i7 Quadcore.
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Neue Notebooks mit Intel Core-i7 zuerst

Als erste Sandy-Bridge-Prozessoren werden von Intel die Core-i7-Varianten verfügbar sein, später die Core i3 und i5. Dementsprechend tragen fast alle zur CES neu vorgestellten Notebooks ab 15 Zoll die neue Quadcore-Variante Core i7-2630QM (2,0 GHz, Turbo 2,9 GHz) in sich. Damit angekündigt sind von Asus die Gaming-Notebooks G53SW (15,6 Zoll) und G73SW (17,3 Zoll) sowie die Multimedia-Versionen G53SV und G73SV. Die SW-Modelle sind mit der Nvidia Geforce GTX460M Grafikkarte, die SV-Modelle mit der Geforce GT540M Grafikkarte ausgestattet. HP bringt das 17-Zoll-Notebook Envy 17 AMD mit neuer Radeon HD 6570M Grafikkarte, das Pavillion dv6-4103TX ebenfalls mit AMD Radeon HD 6570M Grafik und dazu das größere Pavillion dv7. Acer hat das 15,6-Zoll-Modell Aspire 5750G angekündigt, Alienware das große Zockernotebook M17x R3 und Lenovo neue Notebooks der IdeaPad Z-, B- und G-Serien. Preise stehen derzeit noch nicht fest, insgesamt sollen Anfang 2011 weit über 100 neue Notebooks und Netbooks mit Intel- und AMD-Prozessoren kommen.

Handys: Der neue Google-Gigant und LTE

Obwohl bereits im Februar mit dem Mobile World Congress die größte Handy-Messe der Welt startet, erwarten wir auf der CES schon einige Neuheiten. Darunter ein neues Nexus sowie Highspeed-Handys mit Highend-Ausstattung.

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Google Nexus S: Statt HTC setzt Google nun auf Samsung und seine Super-AMOLEDs.
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Google Nexus S

Statt HTC baut nun Samsung das neue Google-Handy. Gleichzeitig mit dem Nexus S präsentiert Google auch seine neue Android-Version 2.3 (Gingerbread). Die Oberfläche soll einfacher strukturiert und damit komfortabler zu bedienen sein. Laut Google ist Gingerbread das "schnellste Android-Betriebssystem". Das macht sich angeblich vor allem bei der Performance und den Reaktionszeiten beim Spielen bemerkbar. Außerdem liefert Android 2.3 eine verbesserte Texteingabe, neue Video-Formate und Audio-Effekte.

Was ist hardwareseitig zu erwarten? Das Google Nexus S sieht seinem Vorgänger, dem Nexus One, sehr ähnlich, ist aber nun mit einem 4 Zoll großen Super-AMOLED (800 x 480 Pixel) ausgestattet. Im Handy arbeitet ein 1-GHz-Hummingbird-Prozessor. Ins Internet klinkt sich das Nexus S per HSPA (5,76 Mbit/s Upload, 7,2 Mbit/s Download) oder WLAN im n-Standard. Der interne Speicher fällt mit 16 GByte zwar groß aus, lässt sich aber nicht erweitern. Während das Handy bereits in den USA erhältlich ist, wird es hierzulande nicht vor Februar erwartet.

Apropos Android: Möglicherweise präsentiert Motorola auf der CES sein neues Tablet Motorola Xoom mit Android 3.0 (Honeycomb). In diesem Zusammenhang wird gemunkelt, dass der Hersteller auch ein Handy namens Motorola Olympus zückt. Dies wird wohl jedoch eher mit Android 2.3 als mit 3.0 arbeiten.

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HTC Thunderbolt: Smartphone mit Highspeed-Anschluss. (Bild:Droidlife)
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Super-Smartphones mit LTE

Während das Google Nexus S schon sicher für die CES gesetzt ist, schwirren zahlreiche andere angebliche CES-Handys bislang noch als Gerüchte durchs Internet. Da wäre beispielsweise das HTC Thunderbolt mit 1,2-GHz-Prozessor und 4,3-Zoll-Touchscreen oder das Samsung SCH-i520 mit Frontkamera. Diese Gerüchte-Modelle haben eines gemeinsam: Sie sollen das neue Highspeed-Internet Longterm Evolution, kurz LTE, unterstützen. LTE - auch teils in den USA 4G genannt - soll Datenübertragungsraten von 100 Mbit/s ermöglichen. Hierzulande befindet sich LTE vor allen Dingen in den ländlichen Gebieten im Ausbau und wird bislang nur von passenden Sticks unterstützt. Ein LTE-Handy ist noch nicht in Sicht.

Viele neue Kameras, Camcorder und MP3-Player

Bereits 2010 wählten einige Hersteller die CES zur Präsentation neuer Kameras und Camcorder, vornehmlich im Einsteiger-Bereich. Das wird dieses Jahr nicht anders, die ersten Geräte wurden bereits der Öffentlichkeit präsentiert. Außerdem: Neue MP3- und Videoplayer erscheinen, die die Vormachtstellung von Apples iPod beenden sollen.

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Samsung NX11: Systemkamera mit Bedienhilfe am Objektiv.
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Die CES steht im Zeichen der Unterhaltung – entsprechend setzen die Hersteller auf einfach zu bedienende Kameras für Alltag und Urlaub und nicht auf hochpreisige und exquisit ausgestattete Spiegelreflex-Boliden. Selbst spiegellose Systemkameras, gedacht für ambitionierte Umsteiger von einer Kompaktkamera, nehmen nur eine Nischenrolle ein. Einzig Samsung kündigt mit der NX11 ein neues Modell an. Es verfügt über die innovative Bedienhilfe i-Function, mit der man wichtige Kamera-Funktionen direkt am Objektiv steuern kann.

Fujifilm mit zwölf Neuheiten

Am tiefsten ließ bislang Fujifilm in die Neuheiten blicken und präsentierte ein komplett runderneuertes Kamera-Programm für 2011. Mit dabei: Die Neuauflage der 30fach-Megazoomkamera HS10, die HS20 heißen wird, auch weiterhin eine 30fache-Vergrößerung bietet, aber einen neuen 16-Megapixel-EXR-Bildsensor verwendet. Für die überzeugende Reisezoomkamera Finepix F300EXR wird es gleich zwei Nachfolger geben – F550EXR und F500EXR –, die auch weiterhin ein 15fach-Weitwinkelzoom-Objektiv bieten, nun aber mit Full-HD-Video und GPS (F550EXR) aufwarten können. Diese beiden Ausstattungsmerkmale scheinen ein Trend dieser Messe zu werden. Eine vernünftige Videofunktion und das Erfassen von Geodaten wird bei höherpreisigen Kameras immer mehr zum Standard.

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Fujifilm Finepix T300: Günstige Kompaktkamera mit 10fach-Zoom.
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Großer Zoom handlich und günstig

In der Reisezoom-Klasse – handliche Kameras mit großem Zoom – zeichnet sich zudem eine Vergrößerung der Modellvielfalt ab: Auf der einen Seite die top-ausgestatteten Kameras mit dem Maximum der derzeit technisch möglichen Zoomstärke, auf der anderen Seite einfachere und günstigere Modelle: Bei Fujifilm tragen diese günstigeren Reisezoom-Kameras den Namen Finepix T300 und T200 und bieten eine 10fache Vergrößerung. Samsung hat bereits die WB700 angekündigt, einen Edel-Reisezoom mit 18facher Vergrößerung. Wir gehen davon aus, dass weitere, günstigere Modelle folgen werden.

Die Neuvorstellungen der Kamera-Größen Panasonic, Canon, Sony und Olympus stehen noch aus. Auf Fotografie spezialisierte Blogs spekulieren bei Olympus über eine bereits zur Photokina angekündigte und noch immer namenlose Edelkompakt-Kamera. Bei Sony sickerten bereits Informationen über Nachfolger zu den handlichen Style-Kameras Cybershot WX5 und TX9 sowie die Reisezoom-Kamera HX5V durch. Gewissheit wird die Sony-Pressekonferenz heute Nacht bringen.

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Kodak PlaySport: Wasserdichter Pocket-Camcorder für Full-HD-Video.
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Filmen in HD und 3-D

Die CES dient traditionell als Bühne für die Camcorder-Vorstellungen. Dieses Jahr erwarten wir Neuheiten in allen Preisklasse: günstige Pocket-Camcorder, anspruchsvolle AVCHD-Camcorder und innovative 3-D-Camcorder. Kodak hat bereits zwei neue Pocket-Modelle angekündigt: PlayFull und PlaySport kosten unter 200 Euro, filmen in Full-HD und sind im Fall der PlaySport wasserdicht bis drei Meter Tiefe.

Von Panasonic und Sony sind sowohl Pocket- wie auch AVCHD-Camcorder zu erwarten. Nachdem Panasonic Mitte 2010 den ersten 3-D-Camcorder einführte – HDC-SDT750 – vermuten wir eine weitere Verbreitung der 3-D-Fähigkeit im Panasonic-Modellprogramm. Bei Sony stehen dem Gerüchteblog photorumors.com zufolge ein 3-D-Camcorder mit echter Full-HD-Aufnahme – der bislang erhältliche Panasonic HDC-SDT750 filmt in einer kleineren Auflösung – und ein HD-Camcorder mit integriertem Projektor auf der Ankündigungsliste.

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Samsung Galaxy Player: Konkurrenz für den Apple iPod Touch.
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Mobiler Video- und Musikspaß

Mit dem Galaxy Tab macht Samsung dem Apple iPad bereits erfolgreich Konkurrenz, das Handy Samsung Galaxy S stellt eine empfehlenswerte Alternative für iPhone-Verächter dar. Nun steht eine ähnliche Konkurrenz-Situation auch bei MP3- und Videospielern bevor. Samsung hat einen Video-Player auf Basis der Galaxy-Handys schon länger angekündigt – nun ist das Gerät bei Amazon in England aufgetaucht. Der Samsung Galaxy Player soll ein 4-Zoll-LCD-Display, Wireless-LAN, Bluetooth und zwei Kameras bieten und Android als Betriebssystem nutzen. Die technischen Daten weisen den Galaxy Player als direkten Konkurrenten zum Apple iPod Touch aus – nur wird er vermutlich günstiger: Amazon beziffert den Preis auf 150 Pfund (etwa 180 Euro) für die 8-GByte-Variante und 180 Pfund (etwa 210 Euro) für die 16-GByte-Ausführung. Zum Vergleich: Der Apple iPod Touch mit 8 GByte kostet etwa 200 Euro.

Weitere Videoplayer-Neuheiten erwarten wir von Cowon mit dem D3 – ausgestattet mit 3,7-Zoll-AMOLED-Display, Wirelesse LAN, Bluetooth, Android 2.1 und Videounterstützung bis zu 1.080p-Full-HD-Auflösung. Archos wird mit dem Modell 70 einen XXL-Player vorstellen: 7-Zoll-Touchscreen, 1-GHz-Prozessor und die Möglichkeit, HD-Video via HDMI-Verbindung direkt zu einem Fernseher schicken zu können.