Für Samsung ist das boomende Smartphone-Geschäft ein wichtiges Standbein geworden. Demnach steuerte die Mobilfunksparte des südkoreanischen Unternehmens im vergangenen Quartal mehr als die Hälfte des operativen Gewinns bei. Dennoch sank der Konzerngewinn während der letzten Monate um 23 Prozent auf 3,44 Billionen Won - umgerechnet etwa 2,2 Milliarden Euro.

Handys - Smartphone-Markt: Samsung holt auf

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Als Grund führt man die schwächelnde Entwicklung im Bereich der Unterhaltungselektronik an. Die wachsenden Absätze im Smartphone-Markt führten im dritten Quartal 2011 dazu, dass Samsung mit über 87,8 Millionen verkauften Einheiten auf einen Marktanteil von 22,3 Prozent kam und so dem langjährigen Marktführer Nokia womöglich bald vom Thron stoßen oder zumindest stärker Konkurrenz machen könnte. Nokia liegt mit über 106,6 Millionen verkauften Mobiltelefonen und einem Marktanteil von 27,1 Prozent noch immer auf Platz 1.

Doch die starken Zuwächse bei Samsung gingen auch zu Lasten Apples, auch wenn die Cupertiner ihre Absätze weiter steigern konnten. So verlor der iPhone- und Mac-Schöpfer einen Platz und musste sich nun wieder mit Rang 5 begnügen. Im dritten Quartal 2011 verkaufte Apple 17,1 Millionen iPhones und konnte damit einen Marktanteil von 4,3 Prozent erlangen.

Platz 4 konnte nun wieder der chinesische Handyhersteller ZTE mit einem Anteil von 4,9 Prozent für sich verbuchen. Hierzulande sind die Mobiltelefone der Chinesen rar gestreut. Einzig Base hat zwei aktuelle Android-Geräte in seinem Sortiment. ZTE macht damit LG Electronics stärker Konkurrenz. LG belegte mit 21,1 Millionen verkauften Einheiten bzw. einem Marktanteil von 5,4 Prozent Platz 3.

Insgesamt konnte der Smartphone-Markt damit im dritten Quartal 2011 um 12,8 Prozent wachsen und damit stärker, als von IDC eigentlich erwartet.