Als Samsung am 03. Mai mit dem Galaxy S III das neue Smartphone-Flaggschiff des Hauses vorstellte, wurde schon wenige Minuten nach dem Unpacked Event starke Kritik laut.

Handys - Samsung verteidigt den Einsatz von PenTile-Display im Galaxy S III

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So hat Samsung - wie auch schon beim Galaxy Note - auf ein Display mit PenTile-Technik gesetzt, welches sich aufgrund einer unschärferen Darstellung gegenüber RGB-Displays bisher nur an wenig Beliebtheit erfreute. Nun nimmt Samsung offiziell Stellung und begründet seine Entscheidung für den Einsatz von PenTile-Displays.

So führt der Konzern gegenüber MobileBurn aus, dass die Alterung von den bisher verwendeten OLED-Displays ein großes Problem darstelle. Demnach sollen Käufer, welche ihr Smartphone im Schnitt 18 Monate nutzen, schon nach wenigen Monaten eine deutliche Verschlechterung der Bildqualität wahrnehmen können. Dabei sollen insbesondere die blauen Subpixel der Displays schnell altern. Auf Basis dieser Tatsache habe man sich dazu entschlossen, künftig auf PenTile-Displays zu setzen.

Bei der PenTile-Technik kommen statt einem roten, grünen und blauen (RGB) Subpixel jeweils zwei grüne Subpixel (RGBG) zum Einsatz. Laut den Angaben von Samsung soll dies die Lebensdauer deutlich erhöhen, sodass Qualitätsverluste auch über einen längeren Zeitraum nicht wahrnehmbar seien.

Des Weiteren gibt Samsung bekannt, dass die teilweise schlechtere Bilddarstellung der PenTile-Displays künftig kein Problem mehr darstelle. So seien die Auflösungen der Smartphone-Displays mittlerweile so hoch, dass man einen Unterschied nicht verzeichnen könne.