Nach der Einführung von Windows Vista konnte Microsoft nicht den gewünschten Erfolg des Vorgängers XP erzielen und entschloss sich relativ kurzfristig einen Nachfolger für Vista auf die Beine zu stellen. Aus dieser Idee entwickelten die Redmonder Windows 7, das sowohl von den Usern als auch von den Kritikern wohlwollend angenommen wurde.

Diesen Sprung versucht man mit dem neuen Windows Phone 7 zu wiederholen. Im Zuge der Entwicklung sollte das Augenmerk vor allem auf eine einfache Bedienbarkeit und eine Vielzahl verschiedener Apps gelegt werden. Diese Applikationen werden in sogenannten Hubs thematisch gebündelt und sollen es dem User erlauben, schnell auf die von ihm gewünschten Daten wie Bilder, Spiele oder Office-Programme zugreifen zu können. Des Weiteren bemühten sich die Entwickler um ein besseres Zusammenspiel mit dem PC, wodurch es noch einfacher sein soll Musik, Bilder, E-Mails und so weiter zwischen beiden Plattformen zu verschieben.

Weiterhin wurden Services wie Xbox Live, Bing, Windows Live, Facebook und Zune integriert. Technisch sollen die Geräte ebenfalls zulegen. So setzt Microsoft für den Einsatz ein Gerät voraus, das über einen GPS-Empfänger, Kompass und Helligkeitssensor, eine 5-Megapixel-Kamera mit integriertem Blitz, acht Gigabyte Flash-Speicher und einen Multitouch-Bildschirm mit einer WVGA-Auflösung verfügen soll.

Gerätehersteller wie HTC, LG, Samsung, Sony Ericsson, Toshiba, Dell und Garmin-Asus haben bereits Geräte mit dem neuen Betriebssystem angekündigt. In Deutschland werden die Geräte wahrscheinlich über Vodafone, O2 und T-Mobile vertrieben. Bereits im Herbst 2010 soll es erste Geräte mit Windows Phone 7 zu kaufen geben. Fest steht, mit Apples iPhone und Googles Android hat Microsoft eine starke Konkurrenz.