Bislang sah HTC bei all seinen Smartphones eine Bootloader-Sperre vor. Diese Vorkehrung entpuppte sich jedoch bereits nach kurzer Zeit als großes Ärgernis unter den Kunden. So schränke der gesperrte Bootloader vor allem die Möglichkeit, das Android-Betriebssystem individuell anpassen zu können, stark ein.

Kurz darauf reagierte HTC auf die Kunden-Wünsche und kündigte im Mai dieses Jahres einen Unlock-Bootloader an, welchen Kunden nach der offiziellen Freigabe auf ihr Smartphone spielen könnten. Wurde es in der Zwischenzeit ruhig um den Unlock-Bootloader, stellt HTC die Software nun kurz vor Jahreswechsel vor. Ganz ohne Risiken soll dieser Vorgang jedoch nicht sein.

Auf der Seite des HTC-Entwicklerteams wird ausdrücklich vor möglichen Defekten gewarnt, welche durch das Rooten des Smartphones entstehen können. Neben Datenverlusten sei es demnach auch denkbar, dass das Smartphone in der Funktionstüchtigkeit eingeschränkt werde. Eine kostenlose Reparatur nach einem missglückten Root-Vorgang könne der Hersteller eigenen Angaben zufolge nicht gewährleisten.

Grundsätzlich rate man nur Kunden, welche die Risiken kennen, zu einer Entsperrung des Bootloaders. Wie das Unternehmen weiter anführt, sei eine Entfernung des SIM-Locks durch die Modifizierung des Bootloaders nicht möglich.