Nach dem Hewlett-Packard überraschend die geplante Aufgabe seiner PC-, Notebook- und webOS-Geschäfte verkündet hatte, werden erste Konsequenzen sichtbar.

Das ursprünglich noch für diesen Monat angekündigten Pre3 Smartphone und das verbesserte TouchPad mit 1,5 GHz Dual-Core-Prozessor und 64 GB Speicherplatz werden laut HP gar nicht mehr auf den Markt kommen. Wie überraschend das Ende selbst für HP kommt, sieht man an der teilweise bis heute möglichen Vorbestellung beider Geräte im HP Shop.

Auch jetzt noch lässt sich das Pre3 mit acht Gigabyte Speicher ordern und wird mit ein bis zwei Wochen bis zum Versand beworben. Dennoch hat HP gegenüber Golem.de bestätigt, dass man nicht plane die Geräte auf den Markt zu bringen. Was nicht nur mit den Vorbestellungen bei HP passieren wird, ist derzeit unklar.

Laut dem Händler Cyberport waren die Reservierungen einigermaßen zahlreich und auch die Preissenkungen der anderen HP-Geräte zeigte zumindest kurzfristig Wirkung. Von einem geordneten Rückzug seitens HP kann man momentan kaum sprechen. Auch wenn die PC- und Notebook-Sparte wohl von solchen Dingen gefeit sein wird und den Weg gehen wird, den IBM mit Lenovo vorgemacht hat: Das recht plötzliche Auseinanderbrechen der webOS-Sparte erscheint für einen Konzern dieser Größe doch erstaunlich.