Erst vor wenigen Monaten begrenzte die EU die Kosten für die Gesprächsminuten im Ausland. Auch die Preise für das Versenden einer SMS wurden begrenzt. Doch immer mehr Nutzer sind im Besitz eines Smartphones und wollen auch außerhalb von Deutschland das mobile Internet kostengünstig nutzen.

Im Inland ist ein gewisses Datenvolumen im Preis des Mobilfunkvertrages enthalten. Doch im Ausland herrschte bisher noch Unklarheit über die Preise für das Daten-Roaming. Bei vielen Nutzern kam die große Überraschung nach der Rückkehr ins Heimatland. Die EU deckelt nun die Kosten für des Daten-Roaming. Als Obergrenze setzt das EU-Parlament 50 Euro fest. Erreicht der Nutzer im Ausland einen Betrag von 40 Euro für das Daten-Roaming, muss der Mobilfunkanbieter diesen warnen. Dies geschieht auf einfachem Wege per SMS.

Erreicht der Nutzer allerdings die maximale Grenze von 50 Euro, wird der Datenzugang vorerst gesperrt. Zudem muss der Mobilfunkanbieter den Anwender informieren, welche Kosten bei der Weiterbenutzung auf ihn zukommen.

Damit möchte man zum Kunden mehr Vertrauen aufbauen. Vielleicht ist es auch in Zukunft möglich die Kosten beispielsweise per Megabyte zu begrenzen, ähnlich wie bei den Gesprächsminuten. Allerdings müssen die Anwender ihre Grenze bis Juli selbst einrichten und den maximalen Betrag festlegen. Kunden, die das nicht tun, bekommen ab Juli automatisch die Grenze von 50 Euro monatlich gesetzt.