Autor: Florian Holzbauer

Der Grafikkarten-Markt boomt: Die zwei Platzhirsche AMD und Nvidia bieten Spielern jede Menge brandneue Karten mit mächtig Leistung zu fairen Preisen. Noch nie waren starke Spieler-Grafikkarten derart günstig – besonders dann, wenn ihr auf die absoluten Highend-Modelle verzichten könnt.

Wir stellen euch in drei Preiskategorien jeweils zwei Modelle vor, bei denen sich der Kauf auf jeden Fall lohnt. Außerdem verraten wir euch, was ihr von den Grafikkarten erwarten könnt und wann ihr lieber einige Euro mehr investieren solltet. Das Hauptaugenmerk legen wir auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und ausreichende Power für aktuelle und kommende Top-Spiele.

Karten bis 100 Euro: Zocken zum Discount-Preis

Kaum zu glauben, aber wahr: Der Markt bietet derzeit flotte Grafikkarten, die weniger als 100 Euro kosten und sich dennoch gut fürs Zocken eignen. Hier findet ihr definitiv keine lahmen Krücken. Grafikkarten bis 100 Euro bieten in der Regel gute Leistungswerte, ohne dabei Benchmark-Rekorde aufzustellen. Sie richten sich vor allem an Spieler, die nicht davor zurückschrecken, mittlere Detaildichte in Games zu aktivieren und auf Anti-Aliasing zu verzichten.

Grafikkarten-Vergleich - Günstig wie nie: Wir präsentieren die besten Grafikkarten bis 250 Euro

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/11Bild 49/591/59
Grafisch relativ anspruchslose Titel wie CoD4 sind mit 100 Euro möglich - High End jedoch nicht.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Außerdem solltet ihr flexibel sein und mit einrechnen, in 1-2 Jahren eine neue Grafikkarte derselben Preiskategorie nachzurüsten. Neben anspruchslosen Titeln wie World of Warcraft oder Die Sims 2 laufen auch Call of Duty 4, alle aktuellen Adventure-Games und die meisten Sport-Games ruckelfrei. Bei Crysis, Age of Conan und weiteren grafisch anspruchsvollen Vertretern solltet ihr an der Detailschraube drehen, um passable Frameraten zu erhalten.

Empfehlung der Redaktion: HIS Radeon HD 3870 IceQ3 Turbo

Bereits für knapp 100 Euro bekommt ihr eine Karte mit Radeon HD 3870. Der Grafikchip entspringt AMDs Vorgänger-Generation zur aktuellen HD-4000-Reihe. Dennoch zeigt sie sich auch heute noch konkurrenzfähig. Die HIS-Version ist mit 512 MByte GDDR3-Speicher ausgestattet und liegt leistungstechnisch etwas über dem Niveau einer Geforce 8800 GT, die im Durchschnitt rund 10-20 Euro mehr kostet.

Grafikkarten-Vergleich - Günstig wie nie: Wir präsentieren die besten Grafikkarten bis 250 Euro

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/11Bild 49/591/59
HIS Radeon HD 3870 IceQ3: Satte Leistung für 100 Euro.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Die Taktfrequenz der GPU beträgt 780 MHz; der Speicher läuft auf 1.8 GHz DDR-Takt und ist über ein 256 Bit breites Interface angebunden. Die Karte verfügt über zwei DVI-Anschlüsse und einen Adapter für HDMI. Besitzt ihr ein Mainboard mit einem PCI-Express-2.0-Slot, könnt ihr diesen voll ausnutzen. Außerdem unterstützt das Modell Crossfire - also das Zusammenschließen zweier Grafikkarten mit demselben Chipsatz zur Leistungssteigerung.

Fazit: Eine klare Kaufempfehlung, wenn ihr am richtigen Ende sparen wollt. Die Leistung reicht für alle aktuellen Spiele; außerdem ist die Karte durch DirectX 10.1 für die Zukunft gerüstet.

Preis: rund 100 Euro

Alternative: Leadtek PX9600GT Zalman

Wenn ihr Nvidia bevorzugt, raten wir derzeit zur Geforce 9600 GT. Die Leistung ist etwas geringer als bei der Geforce 8800 GT, dafür bleibt ihr unter 100 Euro. Die Version von Leadtek bietet eine Besonderheit für Freunde leiser PCs: Der verbaute Zalman-Lüfter arbeitet mit niedriger Drehzahl, kühlt die Karte aber absolut ausreichend. 64 Stream-Prozessoren sorgen für genügend Power in vielen grafikintensiven Spielen. 512 MByte GDDR3-Speicher bieten selbst für die größten Texturen ausreichend Platz.

Grafikkarten-Vergleich - Günstig wie nie: Wir präsentieren die besten Grafikkarten bis 250 Euro

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/11Bild 49/591/59
Leadtek PX9600GT: Mit extraleistem Zalman-Kühler.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Das Grafik-RAM arbeitet mit einer Taktfrequenz von 1,8 GHz DDR-Takt und ist mit 256 Bit angebunden. Die GPU taktet mit 650 MHz, die Shader mit 1,65 GHz. Ihren Bildschirm schließt ihr nativ über DVI an oder nutzt einen der beiliegenden HDMI- und VGA-Adapter. Die Karte belegt zwei Slots auf eurem Mainboard - achtet daher darauf, dass genug Platz vorhanden ist und nicht eine eventuelle PCI- oder PCIe-1x-Karte stört. Bei Bedarf verbindet ihr eine weitere Geforce 9600 GT über SLI.

Fazit: Wer auf Nvidia steht, macht mit der Geforce 9600 GT nichts falsch. In unserem Labor hat die Karte bewiesen, dass sie moderne Spiele flott und ruckelfrei darstellen kann. Leistungsmäßig liegt sie jedoch 10 bis 15 Prozent unter der Radeon HD 3870.

Preis: rund 100 Euro

Karten bis 150 Euro: Leistungsboost für 50 Euro mehr

Investiert ihr 150 Euro, bekommt ihr eine ganze Ecke mehr Power: Hier sind Karten der gehobenen Mittelklasse und des unteren High-End-Levels zu haben. Neueste Technologie steckt aber auf jeden Fall dahinter. Während den 100-Euro-Karten bei hohen Auflösungen und gekoppelter hoher Detaildichte die Luft ausgeht, haben die 150-Euro-Modelle noch Reserven. Selbst wenn ihr Besitzer eines 22- oder gar 24-Zoll-TFT-Bildschirms seid, zaubert ihr mit diesen Karten noch ruckelfreie Bilder aufs Display.

Grafikkarten-Vergleich - Günstig wie nie: Wir präsentieren die besten Grafikkarten bis 250 Euro

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublenden10 Bilder
Verzichtet ihr auf Anti-Aliasing, käuft selbst Crysis ruckelfrei.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

AMD und Nvidia warten hier mit schnellen Modellen der aktuellen Grafikchip-Generation auf. In Kombination mit einem flotten Dual-Core-Prozessor und mindestens 2 GByte Arbeitsspeicher, spielt ihr alle verfügbaren Online-Rollenspiele ruckelfrei. Auch Drakensang macht in nativer TFT-Auflösung mit allen grafischen Gimmicks viel Spaß. Sogar Crysis-Fans kriegen hier schon was geboten: Diese Modelle stellen das Spiel flott dar, wenn ihr auf Kantenglättung (Anti-Aliasing) verzichten könnt oder lediglich eine niedrige Stufe einstellt.

Empfehlung der Redaktion: GigaByte GF9800GTX+ 512MB

Nvidias Spitzen-Modell der Geforce-9000-Generation trägt den Namen 9800 GTX+. Bei dem kleinen Zusatz "+" handelt es sich nicht etwa um einen Tippfehler, sondern um eine verbesserte Version der Original-9800-GTX. Die größte Neuerung ist die GPU G92b, die im 55-nm-Verfahren gefertigt wird. Der Vorgänger hatte noch den G92-Chip an Bord, der eine Strukturbreite von 65 nm aufweist.

Grafikkarten-Vergleich - Günstig wie nie: Wir präsentieren die besten Grafikkarten bis 250 Euro

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/11Bild 49/591/59
Gigabyte GF9800GTX : Super Leistung zum fairen Preis.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Die Vorteile des neuen Chips: günstigere Herstellungskosten, niedrigere Abwärme und weniger Stromverbrauch. Für Spieler lohnt es sich - die Taktfrequenz liegt mit 738 MHz mehr als 50 MHz höher als bei der 9800 GTX. Der Shader-Takt wurde auf 1.836 MHz erhöht. Lediglich die 512 MByte GDDR3-Speicher bleiben weiterhin bei 2,2 GHz DDR-Taktfrequenz. Auch die Speicheranbindung bleibt konstant bei einem 256 Bit breiten Interface. Die Karte verfügt über zwei DVI-Anschlüsse und Adapter für HDMI, VGA und Komponenten. Ein weiterer Vorteil ist die Implementierung von PhysX.

Dabei handelt es sich um die Möglichkeit, Phsyik in Spielen realistischer zu berechnen. Bevor Ageia von Nvidia gekauft wurde, funktionierte PhysX über eigene Karten; nun wurde diese Technologie in die neuen Grafikkarten eingebaut. Außerdem ermöglicht die Nvidia-Schnittstelle CUDA die Nutzung der GPU für grafikfremde Zwecke. Ein Beispiel ist Badaboom - ein Video-Encoder, der alle notwendigen Aufgaben auf die Grafikkarte auslagert und somit die CPU nicht belastet. Diese rechnet so deutlich schneller.

Fazit: Unserem Empfehlung in dieser Kategorie. Gegenüber der Radeon HD 4850 ist die Geforce 9800 GTX+ etwas schneller, liegt aber nur knapp bei einem Preis von 150 Euro. Sie ist der alten 9800 GTX aber definitiv vorzuziehen.

Preis: rund 150 Euro

Alternative: Sapphire Radeon HD 4850

Kaum eine andere Grafikkarte hat für derartig viel Wirbel gesorgt wie AMDs Radeon HD 4850. Zu Recht, denn das Modell zeigt gute Leistungswerte zu einem sehr fairen Preis. Vor der Geforce 9800 GTX+ war sie in ihrem Segment sogar komplett unangefochten. Die GPU ist im modernen 55-nm-Verfahren gefertigt; insgesamt 956 Millionen Transistoren besitzt der neue Chipsatz. Der Grafikprozessor schuftet mit einer Taktfrequenz von 625 MHz, die 512 MByte GDDR3-Speicher arbeiten mit 1 GHz DDR-Takt.

Grafikkarten-Vergleich - Günstig wie nie: Wir präsentieren die besten Grafikkarten bis 250 Euro

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/11Bild 49/591/59
Sapphire Radeon HD 4850: Gute Alternative zur Geforce.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Der Speicher ist über ein 256 Bit breites Interface angebunden. Die RV770-GPU verwendet 800 Stream-Prozessoren, die 1.000 GFLOPS (Gleitkomma-Operationen pro Sekunde) ermöglichen. Die Taktfrequenz der Shader liegt bei 625 MHz. Wie schon bei der Vorgänger-Generation setzt AMD voll auf DirectX 10.1 und das Shader-Modell 4.1 und geht somit weiterhin andere Wege als Konkurrent Nvidia, der auf diese Schnittstellen-Version verzichtet. Die Rechnung geht auf: Die Radeon HD 4850 überzeugt in allen Bereichen.

Fazit: Gute Leistungswerte werden mit einem günstigem Preis kombiniert. Die Sapphire Radeon HD 4850 ist eine flotte Grafikkarte mit aktuellster Technologie und richtet sich vor allem an Spieler, die kein Vermögen für ihr Hobby ausgeben wollen.

Preis: rund 150 Euro

Karten bis 250 Euro: Beginn der Königsklasse

250 Euro und Highend? Was vor drei Jahren noch müde belächelt wurde, ist endlich die Wahrheit. Schluss mit Investitionen jenseits der 400 Euro für eine einzelne Grafikkarte. Mehr als 250 Euro müsst ihr wirklich nicht ausgeben. Karten, die über 200 Euro kosten, dürfen bei den aktuellen Chip-Generationen getrost zu Highend gezählt werden. Meist findet ihr hier mehr als 512 MByte Speicher, eine sehr große Anzahl an Shadereinheiten und hohe Taktraten.

Grafikkarten-Vergleich - Günstig wie nie: Wir präsentieren die besten Grafikkarten bis 250 Euro

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/11Bild 49/591/59
Mit diesen Karten laufen selbst kommende Knüller wie Far Cry 2 problemlos.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Diese Power wirkt sich in euren Games aus: Egal was ihr spielen wollt - fast alles ist möglich. Wenn ihr zusätzlich einen schnellen Prozessor mit mindestens zwei Kernen, einen tauglichen Mainboard-Chipsatz und genug Arbeitsspeicher besitzt, solltet ihr unbedingt Anti-Aliasing probieren. Diese Technologie glättet unschöne Kanten und Treppeneffekte und lässt Spiele noch schöner aussehen. Eine hohe Detaildichte sowie native TFT-Auflösung gehören bei diesen Grafikkarten zum guten Ton. Damit gibt es auch kein Spiel, auf das sie verzichten müssen. Selbst kommenden Mega-Kracher wie Far Cry 2, Rage (basiert auf der id-Tech-Engine 5) und das wunderschöne Online-Rollenspiel Aion werden ruckelfrei laufen.

Empfehlung der Redaktion: MSI Radeon HD4870

Die Überraschung schlechthin: Trotz anderer Prognosen schlägt die Radeon HD 4870 Konkurrent Nvidia mit der Geforce GTX 260. Deshalb legen wir euch die Radeon-Karte schwer ans Herz, denn für den Preis bekommt ihr derzeit nirgends mehr Leistung. Die technischen Daten wirken durchwegs kraftvoll: Die GPU verfügt über eine Taktfrequenz von 780 MHz und unterstützt die Spezifikationen von DirectX 10.1 und somit auch das Shader-Modell 4.1. AMD setzt bei seinem aktuellen Single-Chip-Flaggschiff auf 512 MByte GDDR5-Speicher, der mit sehr hohen 4,0 GHz DDR-Takt ausgestattet ist.

Grafikkarten-Vergleich - Günstig wie nie: Wir präsentieren die besten Grafikkarten bis 250 Euro

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/11Bild 49/591/59
MSI R4870: Sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Der Speicher ist aber dennoch nur über ein 256 Bit breites Interface angebunden. MSI legt seiner Karte eine Vielzahl an Adaptern bei, die Sie auf die beiden DVI-Ausgänge oder den S-Video-Ausgang schrauben können. DVI auf VGA, DVI auf HDMI, S-Video auf VideoCinch und S-Video auf Komponente liegt dem Paket schon bei. Wie üblich bei Highend-Karten belegt auch das MSI-Modell zwei Slots im Rechner. Achtet daher darauf, dass keine Karte in der Umgebung stört.

Fazit: Die Radeon HD 4870 hat mächtig Dampf unter der Haube und liefert Spitzenleistung zu angemessenem Preis. Wer 230 Euro ausgeben will und kann, sollte zugreifen.

Preis: rund 230 Euro

Alternative: Zotac GTX260

Nvidias neues Highend-Lineup nennt sich GTX 200. Bisher beinhaltet diese Serie lediglich zwei Grafikchipsätze - GTX 280 und 260. Während die 280-Version weit außerhalb unserer Preisgrenzen agiert, liegt Zotacs Version der Geforce GTX 260 bei etwa 230 Euro - gleichauf mit AMDs Radeon HD 4870 also. Auffälligstes Merkmal ist wohl die Speichermenge, die mit 896 MByte GDDR3-Speicher (2,0 GHz DDR-Takt, 448 Bit Speicherinterface) eine ziemlich krumme Zahl annimmt.

Grafikkarten-Vergleich - Günstig wie nie: Wir präsentieren die besten Grafikkarten bis 250 Euro

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/11Bild 49/591/59
Zotac GTX260: Schnelle Karte mit PhysX und CUDA.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Auf jeden Fall reicht die Menge selbst für Riesentexturen vollkommen aus. Die GPU taktet mit 575 MHz und greift auf 192 Stream-Prozessoren zurück. Eine sehr große Anzahl, die sich in modernen 3D-Spielen bemerkbar macht. Entsprechend flott laufen alle Spiele. Gerade in niedrigen Auflösungen schlägt Nvidia zu und versetzt den Konkurrenten auf die hinteren Plätze. Jenseits von 1.600 x 1.200 Pixel und diversen Bildverbesserungen hat aber die ATI-Karte die Nase vorne.

Die Ausstattung der Zotac-Karte kann sich sehen lassen. Neben dem tollen Rennspiel Racedriver: GRID liegen diverse Adapter für VGA und HDMI bei. Achtet darauf, dass euer Netzteil genügend Power und Stecker hat. Dieses Modell benötigt zwei 6-Pin-Anschlüsse, um ausreichend mit Strom versorgt zu werden.

Fazit: Nvidias GTX-200-Serie ist stark, doch gerade bei hohen Auflösungen hat die GTX 260 gegen die Radeon-Konkurrenz das Nachsehen. Im Hinblick auf die immer größere Verbreitung von 22-Zoll-TFTs ein eindeutiger Makel, den jedoch PhysX und CUDA einigermaßen abmildern.

Preis: rund 230 Euro

Fazit: Jetzt heißt es Zuschlagen!

Es ist zwar nicht das erste Mal, dass schnelle Grafikkarten zu günstigen Preisen auf dem Markt sind, doch größer und besser war die Auswahl bisher noch nie - egal ob ihr 100, 150 oder 250 Euro ausgeben wollt. AMD und Nvidia entscheiden den Grafikkarten-Markt unter sich - derzeit gibt zu diesen beiden Herstellern keine Alternative. Beide Unternehmen haben die aktuellen Flaggschiffe bereits herausgebracht - wir gehen daher nicht davon aus, dass bis zum neuen Jahr neue Gamer-Grafikkarten kommen werden.

Grafikkarten-Vergleich - Günstig wie nie: Wir präsentieren die besten Grafikkarten bis 250 Euro

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/11Bild 49/591/59
In der Zukunft verlangen Spiele wie Aion nach noch mehr Rechenpower - ihr solltet also jetzt zuschlagen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Im Gegenteil: AMD und Nvidia werden nun erstmal den Einsteiger- und Mittelklasse-Sektor bedienen. Einzige Ausnahme machen die Zwei-GPU-Lösungen. Diese Grafikkarten vereinen zwei Grafikchips auf einem Board und verknüpfen sie über Crossfire oder SLI. Wir empfehlen euch, die Finger von diesen Karten zu lassen. Nur absolute Hardcore-Gamer zücken 400 Euro oder mehr, wenn es um eine Grafikkarte geht. Rüstet daher besser anderweitig auf: Mit dem entsprechenden Mainboard könnt ihr sich jederzeit ein SLI- oder Crossfire-System selbst zusammenstellen - wann ihr wollt.

Spannend wird der Einstieg von Intel in den Markt der diskreten Grafikkarten. Das Projekt Larrabee kommt offenbar gut voran; Intel hat im Rahmen des IDF und der Games Convention neue Informationen zur ersten eigenen Grafikkarte veröffentlicht. Demnach könnte sich der CPU-Spezialist als echter Konkurrent zu den beiden Platzhirschen entwickeln. Bis dahin geht jedoch noch Zeit ins Land - Larrabee soll erst 2010 den Endkunden-Markt erreichen.

Bis dahin solltet ihr unbedingt zugreifen. Unsere Grafikkartenvorschläge in den Preisklassen bis 100 Euro, bis 150 Euro und bis 250 Euro haben auch für euch die passende Lösung parat.